„Keine Glanzleistung“: Warum Rapid trotz 3:0-Sieg nicht zufrieden ist

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Während die Austria nach dem Cup-Aus immer tiefer in die Krise schlittert, maschiert Rapid mit breiter Brust in Richtung Wiener Derby. Der 3:0-Cup-Sieg gegen die Vienna brachte den Hütteldorfern nicht nur den Viertelfinal-Einzug, sondern auch den siebten Pflichtspielsieg in Serie. Hundertprozentig zufrieden war man mit der Leistung auf der Hohen Warte allerdings nicht.  

Vor 6.168 Zuschauern brachte Yusuf Demir Rapid in der 18. Minute mit einem Treffer von der Strafraumgrenze in Führung. Zwar kam die Vienna wenige Minuten später zu einer Möglichkeit auf den Ausgleich, doch die Hütteldorfer behielten über weite Strecken die Kontrolle. In der Schlussphase sorgte Claudy Mbuyi mit einem Doppelpack für klare Verhältnisse. Nach seiner Rückkehr in die Startelf traf der Stürmer in der 69. und 86. Minute und empfahl sich damit auch für das anstehende Derby. 

Es war „keine Glanzleistung“, räumte Kapitän Matthias Seidl ein. Dennoch ist er auf die Entwicklung der gesamten Mannschaft stolz: „Das haben wir uns über Monate erarbeitet, dass es so für uns läuft, man auch gewinnt, wenn man einmal nicht so top spielt“.

Trotz dreier Änderungen in der Startelf wurde Rapid seiner Favoritenrolle gerecht, zur Zufriedenheit von Trainer Johannes Hoff Thorup. „Wir haben ein bisschen rotieren können und sind weitergekommen, das ist das Wichtigste“, erklärte der Däne. Zudem verwies er auf die unterschiedliche Bedeutung der Partie für die beiden Mannschaften: „Für die Vienna war das Cupspiel wahrscheinlich das wichtigste Spiel der ganzen Saison, für uns war das nicht der Fall“. Außerdem räumte er ein, dass die Gastgeber ebenfalls zu guten Chancen gekommen seien und Rapid spielerisch nicht das beste Niveau erreicht habe. 

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Trotz klarer Favoritenrolle, offenes Derby?

Nach dem Cup-Sieg wartet nun das Wiener Derby am Sonntag bei der Austria. Für Thorup hat dieses Duell einen ganz anderen Stellenwert: „Ich weiß, dass das Derby das wichtigste Spiel für uns, den Verein, die Fans ist, deshalb gilt es, die Partie unbedingt zu gewinnen“. Matthias Seidl wollte die Favoritenrolle nicht überbewerten. Schließlich hätten die vergangenen Derbys gezeigt, dass der Ausgang keineswegs immer vorhersehbar sei. „Jedes Spiel beginnt bei 0:0“, betonte der Rapid-Kapitän. 

Die aktuelle Form spricht jedoch klar für Grün-Weiß. 13 Siege in 16 Pflichtspielen und ein Torverhältnis von 24:4 unterstreicht die derzeitige Stärke der Hütteldorfer. Der nächste Streich soll ausgerechnet am Sonntag um 17.00 Uhr beim kriselnden Erzrivalen folgen.  

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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