
Als Carlos Alcaraz 2021 das erste (und bisher letzte) Mal in Wien servierte, galt er noch als das große Toptalent. Aber eben nur ein Toptalent, das die Nummer 42 der Welt war. Damals war im Halbfinale gegen Alexander Zverev Schluss mit der Musik.
Dieses Mal steht der Spanier, für den Dominic Thiem den Fahrdienst spielte, nach einem 6:4-7:6(5)-Sieg über den Russen Karen Chatschanow zumindest schon einmal im Achtelfinale, wo am Donnerstag Jurij Rodionov warten könnte.
Nun kam er der mittlerweile 23-Jährige als siebenfacher Grand-Slam-Champ, der insgesamt 66 Wochen der Weltrangliste vorstand, zurück und eroberte sofort die Herzen der Fans. Allerdings zu Beginn spielte sein 1,98 m großer Gegner Karen Chatschanow groß auf, krachte die Bälle mit hohem Tempo in alle Ecken und schaffte das Break zum 3:2.
Der Wien-Finalist von 2004 vergab dann ein 40:0, unter dem Jubel der begeisterten 9.800 Fans gelang Alcaraz sofort das Re-Break. Ein ausgeglichenes, hochklassiges Spiel war die Folge. Und dem 23-jährigen Spanier gelang noch ein Break und nach 51 Minuten der Satzgewinn.
Auch im zweiten Satz wurden die schönen Bälle beklatscht, die sensationellen bejubelt. Weniger Freude kam auf, als Chatschanow bei 2:3 zwei Breakbälle und bei 4:5 gar drei Matchbälle abwehrte. Der 30-jährige Russe machte dann sogar das Break, Alcaraz breakte aber umgehend zurück und holte sich den Satz im Tie-Break. Am Ende jubelte Alcaraz und das Publikum nach etwas mehr als zwei Stunden.
Damit stellte Alcaraz im direkten Duell mit Chatschanow auf 7:0. „Die Atmosphäre in Wien ist so gut und das bei einer ersten Runde. Ich bin glücklich, hier weiterspielen zu können“, sagt der 23-Jährige.
Source:: Kurier.at – Sport



