Austria & Uhlig: Eine Frage der Konsequenz

Sport

Mit Max Uhlig hat sich die Austria auch auf Trainerebene für ein Talent aus dem eigenen Stall entschieden. Dagegen ist nichts einzuwenden, im Gegenteil. Aber die Frage muss gestattet sein: Warum geht die Austria diesen Weg nicht mit letzter Konsequenz?

„Max Uhlig übernimmt bis Jahresende interimistisch die Kampfmannschaft.“ So kommunizierte die Austria den Trainerwechsel. Es ist aber nicht so, dass Uhlig im Winter wieder fix zurück zu den Young Violets geht. Wie mittlerweile bekannt ist, hat Uhlig einen unbefristeten Vertrag. Hinter den Kulissen hört man, dass man sich den 33-Jährigen durchaus länger bei den Profis vorstellen kann. Bis Winter könne er sich beweisen.

Warum also sagt man nicht: Uhlig bleibt die ganze Saison, wenn er sich für die Top 6 qualifiziert, darf er länger bleiben? Um ihn zu schützen, ihm Druck zu nehmen? Uhlig weiß, worauf er sich einlässt, mit Druck muss er umgehen können, sonst ist er als Austria-Trainer sowieso nicht geeignet.

Oder wollen sich die Verantwortlichen selbst schützen? Um das Gesicht zu wahren, wenn das Projekt Uhlig nicht klappen sollte. Oder will Sportvorstand Tomas Zorn einfach nur Zeit schinden, bis vielleicht ein anderer Kandidat frei wird?

Vielleicht spielt von all den Dingen ein bisschen was mit. Nach außen wirkt es jedenfalls nicht souverän – passend zur Austria.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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