NFL-Star Raimann: „Stark anfangen und dann stärker werden“

Sport

Es geht wieder los: Ab nächster Woche geht es in der NFL, der stärksten Football-Liga der Welt, wieder um Yards, Touchdowns und Siege. Mittendrin statt nur dabei ist auch wieder ein Österreicher, Bernhard Raimann geht mit den Indianapolis Colts in seine 5. Saison. Zum Auftakt kommt es am Donnerstag zur Neuauflage des vergangenen Superbowls, wenn die Seattle Seahawks als Champion die New England Patriots empfangen.

Für Raimann geht es dann am Sonntag los, wenn er mit den Colts auf die Baltimore Ravens trifft. Im Talk mit österreichischen Journalisten sprach der 28-Jährige, der in dieser Saison 25 Millionen Dollar verdient, über seine Erwartungen, seinen Quarterback, seine Rolle im Team und die Aufarbeitung der vergangenen Saison, als man nach tollem Start am Ende doch noch die Play-offs verpasste. Bernhard Raimann über …

… den Saisonstart und seine Erwartungen:

Das Trainingscamp war super, wir haben gut arbeiten können. Wir sind als Team gut zusammengekommen, ich bin richtig beeindruckt. Wir haben uns gut einspielen können und sind jetzt bereit für die Saison. Wir haben alles, was es braucht, um ins Play-off zu kommen – die Spieler, die Coaches. Wir wollen stark anfangen und dann noch stärker werden während der Saison, das ist unser Rezept für die Play-offs.

… über die letzte Saison, als man die Play-offs am Ende verspielte:

Das war natürlich noch ein Thema. Es war sehr schmerzhaft und wird dir immer wieder in Erinnerung gerufen. Aber ich glaube, das hat uns auch noch einmal zusätzlichen Ansporn gegeben, noch ein bisschen härter zu trainieren. Und ich glaube, das kann uns auch helfen, dass wir es in dieser Saison in die Play-offs kommen können und dort auch erfolgreich sein können.

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… seine Position als Left Tackle:

Schwierig zu sagen, was auf dieser Position die wichtigste Eigenschaft ist. Aber am aller wichtigsten ist glaube ich das Mentale, einfach die Konzentration. Natürlich trainiert man das ganze Jahr darauf hin, stark genug zu sein und schnell genug zu sein. Aber wenn du das nicht konstant über das ganze Spiel hindurch dann auch abliefern kannst, hilft das ganze Training nicht. Und deswegen glaube ich einfach, diese mentale Stärke und die Konzentration würde ich an die Spitze setzen.

… seine Rolle im Team:

Die hat sich schon ein bisschen geändert. Man wird älter. Einige Führungsspieler sind nicht mehr da, da muss man selber nachrücken. Man muss schauen, dass die Rookies genau wissen, wie es im Team läuft, was erwartet wird. Das habe ich dann auf jeden Fall schon übernommen dieses Jahr. Einfach so ein bisschen den Jüngeren unter die Arme greifen, ihnen zu zeigen, wie man sich verhält, wie man sich vorbereitet, wie man trainiert und wie man auch am Trainingsfeld alles gibt.

… seine Erinnerungen an London, wo er mit den Colts heuer ein Spiel bestreiten wird:

Das London-Spiel wird für mich etwas ganz Besonderes, weil ich dort als Jugendlicher mein erstes NFL-Spiel live gesehen habe. Damals haben die Minnesota Vikings gegen die Pittsburgh Steelers gespielt. Jetzt nochmal dorthin zu fliegen als Spieler ist ein Wahnsinnsding und ich freue mich einfach riesig drauf.

… über seinen Quarterback Daniel Jones, der …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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