Ranftl wechselt vom LASK zu Schalke 04: „Das wollte ich unbedingt machen“

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Der 29-Jährige unterzeichnete einen Dreijahresvertrag in Gelsenkirchen. Die vereinbarte Ablösesumme soll rund 700.000 Euro betragen. 

Reinhold Ranftl wagt mit 29 Jahren den Schritt ins Fußball-Ausland. Der Flügelspieler wechselte nach sechs Jahren beim LASK zum deutschen Bundesliga-Absteiger FC Schalke 04. Das gaben die beiden Clubs am Mittwoch bekannt. Der gebürtige Steirer hatte in Linz noch einen Vertrag bis Sommer 2023, über die Modalitäten des Wechsels wurde Stillschweigen vereinbart. Er unterschrieb bei den „Knappen“ einen Dreijahresvertrag. Die vereinbarte Ablösesumme soll rund 700.000 Euro betragen. 

Ranftl absolvierte nach Stationen bei Sturm Graz, Hartberg und Wiener Neustadt ab 2015 insgesamt 214 Pflichtspiele für den LASK, in denen ihm 20 Treffer und 43 Assists gelangen. In Linz erlebte er Europacup-Märchen und schaffte es auch in den erweiterten Kreis der Nationalmannschaft. Er steht als sechsfacher Teamspieler auf der Abrufliste des ÖFB-Team für die EM.

Sechster Neuzugang für die Gelsenkirchner

Ranftl übersiedelt als bereits sechster Neuzugang und mit einer riesigen Portion Vorfreude nach Gelsenkirchen: „Ich hätte den LASK nach sechs wunderbaren Jahren nicht für irgendeinen Club verlassen – aber Schalke, das wollte ich unbedingt machen.“ Mit dem Wechsel gehe für ihn, so Ranftl, „ein Traum in Erfüllung, das ist der Grund, warum ich einst Fußballer geworden bin“. Er folgt bei Schalke prominenten Landsleuten wie Edi Glieder, Christian Fuchs, Guido Burgstaller oder Alessandro Schöpf nach.

Schalke-Sportdirektor Rouven Schröder meinte über den Spieler, der „alle Aktionen – mit und ohne Ball“ in höchster Intensität ausführe: „Reini erfüllt alle Anforderungen, die wir in unseren Systemen an einen rechten Außenverteidiger stellen. Er schrubbt die ganze rechte Seite rauf und runter.“ Mit nur 16 Punkten in 34 Spielen trug sich Schalke in der abgelaufenen Saison als drittschlechtester Absteiger in die Liga-Historie ein. Umgerechnet auf die Drei-Punkte-Regel waren nur Tasmania Berlin und der Wuppertaler SV noch schlechter.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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