Vienna Vikings: Mit zwei Geheimwaffen in eine neue Liga

Sport

Am Samstag starten die Vienna Vikings mit dem Heimspiel gegen Berlin Thunder in die neue Saison. Gespielt wird im neuen Stadion des Wiener Sport-Clubs, Kickoff ist um 17 Uhr, den Münzwurf wird der ehemalige NFL-Superstar Marshawn Lynch vornehmen. Für die Wikinger beginnt eine neue Ära, es ist aber auch ein Start ins Ungewisse. Nach dem Aus der ELF geht es jetzt in der neu gegründeten AFLE um Field Goals, Touchdowns und Siege. Zu den Titelanwärtern zählen die Vikings auch in der neuen Liga – nicht zuletzt dank zweier Geheimwaffen aus Österreich.

„Sportlich war es eine der besten Vorbereitungen, die wir je hatten“, erzählt Headcoach Chris Calaycay. Die Begleiterscheinungen waren jedoch nicht ganz nach seinem Geschmack. Nach dem Aus für die ELF kam es zu Unstimmigkeiten. Es ging hin und her – und da keine Einigung erzielt werden konnte, gibt es jetzt zwei europäische Ligen (AFLE und EFA). Lange war nicht klar, welche Teams wo spielen würden. Auch waren Dinge wie etwa die Legionärsregelung lange offen. „Das war nervig“, gibt Calaycay zu.

Der Kader der Vikings ist bärenstark. Neben den Legionären aus den USA – angeführt von Quarterback Ben Holmes – setzen die Wiener auch wieder auf die bewährten Finnen. Erstmals überhaupt ist mit Sean Trotter auch ein Japaner dabei. Die Geheimwaffen kommen aber aus Österreich. Die Rede ist von den beiden Tight Ends Bernhard Seikovits und Florian Bierbaumer.

Seikovits steht vor seinem Comeback. 2021 hat er die Vikings Richtung USA verlassen, war bei den Arizona Cardinals in der NFL unter Vertrag. Gespielt hat er allerdings nur in Vorbereitungsspielen. Jetzt darf er endlich wieder in einem Bewerbspiel ran. Die Zuversicht beim 28-Jährigen ist groß: „Auch wenn ich die anderen Teams nur schwer einschätzen kann – ich weiß, dass wir auf beiden Seiten des Balls sehr gute Athleten haben.“ Dass mit Bierbaumer und ihm zwei Top-Tight-Ends im Kader stehen, sieht Seikovits als „Luxus für die Vikings“. Im Training fühle es sich gut an, die Chemie zwischen den beiden passe ebenfalls.

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Das bestätigt auch Bierbaumer. Der 27-Jährige war im Frühjahr für dreieinhalb Wochen in den USA bei den Louisville Kings in der UFL. Den Sprung in den Kader hat er am Ende knapp nicht geschafft. „Ich hab trotzdem viel mitnehmen können.“ Jetzt ist er froh, wieder bei den Vikings zu sein. Auf das Zusammenspiel mit Seikovits freut er sich besonders. „Zwei Tight Ends sieht man selten. Die Gegner werden sich nur schwer einstellen können.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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