
Es gibt wohl niemandem im Fahrerfeld, der unglücklich darüber ist, dass der Giro d’Italia nun endlich in Italien angekommen ist. Die ersten drei Etappen in Bulgarien auf teils holprigen und verschmutzten Straßen waren turbulent verlaufen und forderten viele Sturzopfer.
10 Aufgaben
Vor dem Start zum vierten Teilstück in Kalabrien von Catanzaro nach Cosenza (138 Kilometer) musste mit Wilco Kelderman bereits der zehnte Fahrer vorzeitig aufgeben. Der Niederländer hatte großes Aufsehen erregt, weil er nach dem Massensturz auf der zweiten Etappe mit blankem Hintern ins Ziel gekommen war.
Führungswechsel
Am vierten Tag des Giro kam es zum erwarteten Führungswechsel. Guillermo Silva, der als erster Fahrer aus Uruguay das Klassement angeführt hatte, verlor auf dem 14 Kilometer langen Anstieg auf den Cozzo Tunno viel Zeit und musste das Rosa Trikot wieder ausziehen.
Neuer Leader ist der Italiener Giulio Ciccone, ein dritter Platz im Zielsprint reichte dem Lokalmatador, um sich die Gesamtführung zu sichern. Der Etappensieg ging an den Ecuadorianer Jhonatan Narvaez.
Fokus auf Etappe 7
Felix Gall gehörte der 40-köpfigen Spitzengruppe an und kam an der Seite seines österreichischen Teamkollegen Gregor Mühlberger zeitgleich mit dem Sieger im Ziel in Cosenza an. In der Gesamtwertung liegt er 10 Sekunden Leader Ciccone und damit auf Tuchfühlung.
Für den Osttiroler ist der Auftakt in seinen zweiten Giro d’Italia wunschgemäß verlaufen. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten blieb Gall bislang vor einem Sturz verschont. Am Mittwoch wartet das Teilstück von Praia a Mare nach Potenza mit 4.000 Höhenmetern.
Auf der 7. Etappe steht am Freitag die erste Bergankunft am Blockhaus am Programm. „Da sieht man dann, wo jeder umgeht“, sagt Felix Gall.
Source:: Kurier.at – Sport



