Wie die Austria den Job erledigen will und warum ein Routinier fehlt

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Zwei Spiele, 7:0 Tore – so gut ist die Austria unter Trainer Stephan Helm noch nie in eine Saison gestartet. Vor einer Woche haben die Veilchen in Lettland mit 2:0 gewonnen, am Donnerstag wollen sie im Rückspiel gegen Liepaja den Aufstieg in die dritte Quali-Runde der Conference League perfekt machen (20.30/live auf ORF 1). Die Vorfreude aufs erste Heimspiel der noch jungen Saison ist groß, auch bei Trainer Helm. „Wir haben im Hinspiel eine gute Basis gelegt, der Job ist aber noch nicht erledigt.“

Zuletzt hat man im ÖFB-Cup mit einem 5:0 gegen den Wiener Sport-Club aus der Regionalliga weiter Schwung aufgenommen. „Den wollen wir mitnehmen“, sagt Helm, „ich will eine hungrige Mannschaft sehen, dann werden wir den Aufstieg fixieren.“

Auf Sieg spielen

Mit dem 2:0 im Rücken dürfe man sich aber nicht zu sicher fühlen, wie auch Florian Wustinger betont. „Das ist nicht das idealste Ergebnis, da kann immer etwas passieren.“ Den Vorsprung zu verwalten, sei keine Option: „Wir wollen gewinnen.“ Das unterstreicht auch der Coach. „Wir waren bislang sehr stabil, haben wenig zugelassen. Nach vorne wollen wir die Räume, die uns der Gegner anbietet, auch bespielen.“

Apropos Gegner: Liepaja hat am Wochenende einen 2:0-Erfolg gegen Jelgava gefeiert, liegt in der lettischen Liga auf Rang vier. Ob Liepaja gegen die Austria von Anfang an Druck machen wird? Helm: „Ich weiß nicht genau, wie sie es anlegen werden. Aber wir sind auf die verschiedensten Szenarien vorbereitet.“

Routinier nicht fit

Mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mitwirken kann Routinier Aleksandar Dragovic. Er hat sich im Cup gegen den Sport-Club eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen und wird nicht rechtzeitig fit sein. Ob Helm nach einigen Umstellungen im Cup in Sachen Aufstellung wieder zurück rotiert? „Das ist derzeit eher eine Frage der Verfügbarkeit. Aber ich habe vollstes Vertrauen in alle Spieler im Kader. Es ist zuletzt immer die Mannschaft auf dem Platz gestanden, die zu diesem Zeitpunkt die beste war. Das wird auch diesmal so sein.“ Einen Fixplatz im Sturm dürfte Johannes Eggestein haben, der im Cup drei Mal getroffen hat. Helm: „Eine ganz wichtige Personalie auf und neben dem Platz.“

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Und auch Wustinger darf auf einen Platz in der Startelf hoffen. Nach langer Leidenszeit mit drei Kreuzbandrissen erzielte er in Lettland sein erstes Tor. „Ein wunderschönes Gefühl“, sagt er, „ich genieße jede Sekunde auf dem Platz und will alles aufsaugen. Ich schaue nicht zurück, nur nach vorne.“

Im Falle des Aufstiegs geht es in Q3 gegen AEK Larnaka oder Beitar Jerusalem.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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