
Knapp vor 20 Uhr könnte bei Austria Salzburg wieder einmal gefeiert werden. Aber nicht von den lautstarken Fans der violetten Austria, sondern von der grünen Austria: Ein Sieg reicht Lustenau, um nach zwei Jahren in die Bundesliga zurückzukommen. Markus Mader würde das seltene Kunststück schaffen, als Trainer zwei Mal mit einem Verein (nach 2022) aufzusteigen.
St. Pölten ist mit drei Punkten Rückstand nur noch Außenseiter, der SKN ist zum Siegen in Kapfenberg verpflichtet.
Talent Kirchmayr als Top-Tormann
Der spielfreie FAC muss zittern, ob für die letzte Runde noch eine Titelchance bleibt. Eine Auszeichnung gibt es für die Floridsdorfer: Juri Kirchmayr wurde als Top-Goalie der 2. Liga ausgezeichnet. Allerdings ist der 20-jährige Wachauer nur vom GAK ausgeliehen.
Groß abgeräumt hat bei der jährlichen Wahl der SKN: Spielmacher Marc Stendera wurde zum besten Kicker der Liga gewählt, Cem Sekerlioglu zum besten Coach.
Sekerlioglu hadert mit den vier torlosen Partien, die Lustenau alle Trümpfe zugespielt haben: „Dabei könnte es sich sehen lassen, dass wir von acht Spielen nur eines verloren haben. Jetzt öffnen wir das Visier.“
Der SKN-Trainer glaubt an die Heimstärke der Salzburger Austria: „Noch sind wir im Titelrennen, vielleicht bleiben wir es mit einem Sieg in Kapfenberg.“ In der letzten Runde kommt Wels nach St. Pölten.
Zweiter Geschäftsführer in St. Pölten
Unabhängig von der künftigen Liga-Zugehörigkeit versucht der SKN, den Verein noch professioneller aufzustellen. Der gebürtige St. Pöltner Mario Lenz wurde als zweiter Geschäftsführer bestellt. Gemeinsam mit Matthias Gebauer bildet der frühere TV- und Sportrechte-Manager künftig ein Führungsduo mit klar geregelten Verantwortungsbereichen.
Source:: Kurier.at – Sport



