Giro extrem: 10 Pizzen, 4 Tafeln Schokolade und 4 Bier an einem Tag

Sport

In Nessebar in Bulgarien erfolgt heute der Startschuss zur 109. Auflage des Giro d’ Italia. Ziel ist Rom, wo am 31. Mai der Gesamtsieger gekürt wird. Wissenswertes über die Italien-Rundfahrt.

1 Österreicher durfte sich bisher das begehrte Rosa Trikot des Gesamtführenden überstreifen: Lukas Pöstlberger gewann 2017 die erste Etappe, nach einem Tag musste er das Trikot aber schon wieder ausziehen.

2 heimische Profis bilden ein Tandem beim französischen Team Decathlon. Felix Gall bekam seinen Landsmann Gregor Mühlberger als Edelhelfer zur Seite gestellt. Mit Tobias Bayer (Alpecin) nimmt noch ein dritter Österreicher den Giro in Angriff.

3 Fahrer konnten den Giro fünf Mal gewinnen und sind die Rekordsieger: Neben den Italienern Alfredo Binda (zwischen 1925 und 1933) und Fausto Coppi (1940–1953) konnte auch der Belgier Eddy Merckx (1968–1974) fünf Mal triumphieren.

5 Jahre lang war beim Giro ein Fahrer auch mit dem Schwarzen Trikot unterwegs. Damit wurde zwischen 1946 und 1951 der Letzte im Gesamtklassement ausgezeichnet. Da dem Kampf um die rote Laterne plötzlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde als dem Rosa Trikot, kam dieses Leibchen jedoch schnell wieder aus der Mode.

7 Fahrern ist es gelungen, die drei großen Rundfahrten Giro, Tour de France und Vuelta zu gewinnen: Fausto Coppi, Vincenzo Nibali, Felice Gimondi (alle ITA), Jacques Anquetil, Bernard Hinault (FRA), Eddy Merckx (BEL) und Alberto Contador (SPA).

8 Etappen standen seinerzeit beim ersten Giro d’Italia im Jahr 1909 auf dem Programm. Das liest sich harmloser, als als es tatsächlich war: Denn an den acht Tagen legten die Teilnehmer 2.500 Kilometer zurück, und das auf schlechten Straßen.

  Nach verbaler Entgleisung: Harte Strafe für Weltmeister Pique

37 Nationen konnten sich in die Liste der Etappensieger eintragen. Rekordhalter ist – wie könnte es anders sein – Gastgeber Italien. Im Jahr 2022 sorgte Biniam Girmay aus Eritrea für den ersten Erfolg eines Schwarzafrikaners. Bei der Siegerehrung schoss sich Girmay den Sektkorken ins Auge und musste den Giro aufgeben.

42 Etappensiege feierte Lokalmatador Mario Cipollini bei seiner Heim-Rundfahrt. Der italienische Sprintstar ist die Nummer eins.

51,23 km/h betrug im Jahr 2020 die Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem 7. Teilstück von Matera nach Brindisi. Es ist bis heute das schnellste Giro-Rennen.

53,5 Zentimeter hoch ist die „Trofeo Senza Fine“, die seit 2000 jeder Gesamtsieger erhält. Der Siegerpokal ist 9,5 Kilo schwer.

3.468 Kilometer müssen die Teilnehmer in diesem Jahr zurücklegen. Dabei warten zudem 48.600 Höhenmeter.

8.000 Kalorien verbrauchen die Radprofis bei einer Bergetappe. Das entspricht umgerechnet zehn Pizzen, vier Tafeln Schokolade und vier Flaschen Bier. Die Sportler greifen freilich vorwiegend zu kalorienreichen Spezial-Gels.

1.636.460 Euro werden heuer beim Giro an die Fahrer ausgeschüttet. Der Gesamtsieger darf sich über ein Preisgeld in der Höhe von 265.000 Euro freuen. Für einen Etappensieg gibt es 11.010 Euro, der 20. jeder Etappe bekommt noch 276 Euro.

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.