Sasa Kalajdzic ist für die WM bereit: „Bin stolz auf meinen Körper“

Sport

Die Mühen der Ebene sind durchschritten, jetzt möchte Sasa Kalajdzic luftige Höhen erklimmen – mit Österreich bei der Weltmeisterschaft. 

„Es ist aufgrund meiner Historie nicht selbstverständlich, dass ich jetzt dabei bin.“ Drei Kreuzbandrisse haben seine Karriere bisher negativ geprägt, jedes Mal hat sich der zwei Meter große Offensivmann zurückgekämpft. „Ich bin froh, wie ich im Frühjahr performt habe und sehe das jetzt als Lohn für all die Mühe.“

Kalajdzic ist seit jeher ein reflektierter und geerdeter Zeitgenosse, dem man gerne beim Reden zuhört, weil er meist einiges zu sagen hat. Die EM 2024 verpasste er aufgrund einer Verletzung. „Die Aussicht auf eine mögliche WM war die richtige Motivation. Der Lohn ist nun groß.“ 

Mit dem LASK holte er das historische Double, hatte dabei einen entscheidenden Anteil. „Man kann schon sagen, dass die Saison auch für mich persönlich perfekt war. Ich bin ehrgeizig und weiß, dass mein Körper Zeit gebraucht hat. Ich bin stolz auf mich und meinen Körper.“

Fit und stabil

Zu Dank ist er auch LASK-Trainer Dietmar Kühbauer verpflichtet. „Der Didi hat gewusst, was ich brauche. Der Meistertitel war zwar nicht selbstverständlich, für mich aber auch irgendwo logisch, weil ich von Beginn an die große Qualität im Kader gesehen habe.“ 

Die erhöhten Belastungen im Frühjahr hat sein Körper verkraftet. „Ich bin fit, gesund und stabil.“ Teamchef Ralf Rangnick hielt stets Kontakt zum 28-Jährigen. „Er war immer ehrlich zu mir, wir hatten gute Gespräche.“ Rangnick stellte ihm eine WM-Teilnahme in Aussicht, falls Kalajdzic gesund und in Form bliebe. „Ich habe meinen Teil erfüllt.“

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Neben Marko Arnautovic und Michael Gregoritsch ist er eine zusätzliche Alternative im Angriff. „Ich möchte mich nicht mit anderen vergleichen. Aber mit meiner Größe bringe ich ein anderes Profil mit und kann der Mannschaft vielleicht etwas geben.“

Motivation erhält der Österreicher mit serbischen und bosnischen Wurzeln von seinem Handy. Denn das spielt ihm immer wieder Erinnerungsfotos von seinem Tor bei der EM 2021 im Wembley-Stadion gegen Italien ein. „Ich werde immer wieder daran erinnert. Aber das ist Vergangenheit, ich bin im Hier und Jetzt. Und da möchte ich die beste Version von mir sein.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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