
Beim zweiten Abend des Diskursformats shift. in Bregenz trafen zwei Perspektiven aufeinander: Silvia Angelo, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG, und Irene Bader, Vorständin von DMG MORI, sprachen über Technologie, Transformationskultur und Generationenwandel. Moderiert wurde das ÖBB-Infrastruktur- und sheconomy-Format von Lara Gonschorowski, Chefredakteurin von sheconomy. Das Format soll Entscheiderinnen zusammenbringen, die Wirtschaft, Mobilität und Zukunft aktiv mitgestalten. Zentrale Themen sind dabei Standort, Technologie, Talente, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.
Am Mittwochabend drehte sich alles um die Frage, wie Unternehmen technologische Stärke mit kulturellem Wandel verbinden, wie KI zum echten Hebel für Produktivität und Präzision wird. „KI kann dabei ein echter Beschleuniger sein – für mehr Präzision, bessere Entscheidungen und höhere Produktivität. Der entscheidende Punkt ist aber: KI ersetzt keine Erfahrung“, sagt Silvia Angelo. „Technologie ist ein zentraler Wachstumstreiber, doch sie entfaltet ihre Wirkung nur, wenn der Mensch im Mittelpunkt als Gestalter ist“, ergänzt Irene Bader.
Das Ergebnis der Diskussion: Österreich verfüge über industrielle Substanz, technologisches Know-how und starke Unternehmen. Entscheidend sei jetzt jedoch, wie konsequent diese Stärke in Wirkung übersetzt werde.
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



