Die Noten der ÖFB-Spieler: Im Prater stachen die Joker

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Das letzte Testspiel der Österreicher vor der WM lieferte Teamchef Ralf Rangnick wertvolle Erkenntnisse. Einige Spieler machten Werbung in eigener Sache.

Alexander Schlager, 3 

Beim Freistoß an die Latte von Hannibal fehlten ihm ebenso ein paar Zentimeter wie bei jenem von Ben Slimane ans Lattenkreuz. Die erste Parade verzeichnete er danach gegen Chaouat, dazu klärte er einen Eckball per Faust. Nach der Pause ließ er einen Freistoß aus. Er spielte durch und wird daher die Nummer 1 bleiben.

Stefan Posch, 2

Machte auf seiner rechten Seite gleich Druck nach vorne und holte einen Freistoß heraus. Mit einem technischen Fehler ermöglichte er wenig später den Tunesiern einen Konter, der zum Freistoß von Hannibal an die Latte führte. Gerade nach der Pause legte er aber zu, setzte sich oft durch und bereitete das 1:0 sauber vor.

Philipp Lienhart, 3

Präsent in mehreren Zweikämpfen, spielte in Summe 45 Minuten lang einen unauffälligen Part in der Innenverteidigung.

David Alaba, 2

Dafür, dass er wenig Spielpraxis hat, hatte der Kapitän von Beginn an ein gutes Timing in den Zweikämpfen und eroberte einige wichtige Bälle. Versuchte auch, Druck nach vorne zu machen.

Konrad Laimer, 4

Die erste Flanke mit dem schwächeren linken Fuß ging hinters Tor, beim zweiten Vorstoß in den Strafraum brachte er nach einem super Haken den Ball nicht zu einem Mitspieler. Die Rote Karte nach 37 Minuten war die dritte misslungene Aktion einer insgesamt unglücklichen Partie des Bayern-Stars.

Nicolas Seiwald, 3

Der Dauerläufer war diesmal in der ersten Hälfte nicht immer präzise mit dem Ball am Fuß, kämpfte sich aber in die Partie und gab gerade in Unterzahl Halt.

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Xaver Schlager, 3

Kam zunächst nicht so in die Zweikämpfe, wie er gerne wollte, steigerte sich aber wie Kollege Seiwald und hatte in Unterzahl mehrere gute Momente.

Romano Schmid, 4

Startete dynamisch im Spiel mit dem Ball und war auch im Gegenpressing aufmerksam. Fiel wie einige Kollegen aber noch vor der Pause deutlich ab.

Michael Gregoritsch, 4

Begann spontan als „10er“ und versuchte, Bälle zu sichern und Mitspieler einzusetzen. Hatte insgesamt wenige Ballkontakte.

Marcel Sabitzer, 1

Österreichs bester Offensivspieler hatte nach drei Minuten den ersten Torschuss und war auch sonst ein Antreiber. In Hälfte zwei zeigte er in Unterzahl oft seine Qualitäten am Ball, was den Österreichern Luft und gute Momente im Konter verschaffte. Bei so viel Qualität war es kein Zufall, dass er es war, der zum Sieg traf.

Marko Arnautovic, 4 

Der Routinier hing bei seinem 45-minütigen Einsatz in der Luft, bekam wenige Bälle, setzte sich aber auch selbst selten in Szene.

Sasa Kalajdzic, 2 

Startete schwungvoll in die zweite Halbzeit und verzeichnete im Konter sogleich einen Schuss. Bestätigte seine gute Form in Folge, indem er Bälle behauptete und seine Kollegen geschickt einsetzte.

Marco Friedl, 3 

Kam für Alaba und macht seine Sache solide.

Kevin Danso, 3

Er ist Österreichs Turm in der Abwehr, wenn man so wie gegen Ende unter Druck ist. Mehrmals stark in den Duellen, auch mit Tempo Sieger gegen Elloumi (90.).

Phillipp Mwene, 3

Ließ zunächst links und dann rechts wenig zu.

Carney Chukwuemeka, 2

Ließ gleich mehrere Male sein Talent am Ball aufblitzen und bewegte sich gut. Leitete das 1:0 ein, indem er Posch präzise in die Tiefe schickte.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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