Strategie: Wie der Tourismus in Österreich weiter wachsen soll

Wirtschaft

2025 war mit rund 48 Millionen Gästeankünften und 157 Millionen Nächtigungen ein touristisches Rekordjahr. Das sei  jedoch „kein Grund, sich zurückzulehnen“, sagt Tourismus-Staatssekretärin (ÖVP) Elisabeth Zehetner am Montag bei der Präsentation der Strategie „Vision T“ für die Branche.

Denn der internationale Wettbewerb werde immer intensiver. Viele Betriebe stehen vor einem Generationenwechsel, zudem würden Digitalisierung und KI verändern, wie wir verreisen. Im Fokus der Staatssekretärin steht der Ganzjahrestourismus,  um „Wertschöpfung außerhalb von Spitzenzeiten zu schaffen“. Das bringe auch mehr Beschäftigung.

Investitionen sollen gefördert werden

Die Betriebe sollen finanziell besser aufgestellt sein. So sollen zum einen die Investitionen mithilfe von Finanzierungen durch die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) weiterentwickelt werden, „aber auch neue Möglichkeiten geschaffen werden, privates Kapital  zu mobilisieren“. 

Auch die Ziele bis 2035 stehen fest: Die reale Wertschöpfung soll um 10 Prozent auf über 25 Mrd. Euro steigen, die internationalen Reiseverkehrseinnahmen sollen nominell um mehr als 10 Mrd. Euro auf über 36 Mrd. Euro zulegen und die Zahl der Ganzjahresbeschäftigten in der Branche soll von rund 134.600 auf mehr als 160.000 steigen. Der Nächtigungsanteil in den acht Nebensaisonmonaten (abseits von Jänner, Februar, Juli und August) soll sich von 53,5 auf über 60 Prozent ausweiten.

Branchenvertreter loben die Tourismusstrategie

Branchenvertreter loben die  „Vision T“. Vizebürgermeisterin und Präsidentin des Wien-Tourismus Barbara Novak und Wien-Tourismus-Geschäftsführer Norbert Kettner etwa begrüßen den „klaren Blick nach vorne für den Tourismusstandort Österreich“.

„Ich verstehe die ,Vision T‘ auch als Aufforderung aller nationalen Player, an einem Strang in die gleiche Richtung zu ziehen“, sagt WKÖ-Bundesspartenobfrau Susanne Kraus-Winkler.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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