Von Messi bis Modric: Welche Stars von der WM-Bühne abtreten

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Eine Weltmeisterschaft ist oft das letzte große Ziel in der Karriere eines Fußballers. Es ist also kein Wunder, dass es nach einer Endrunde vermehrt zu Rücktritten kommt. So auch diesmal. Doch diesmal ist es noch ein bisschen anders, ein bisschen spezieller. Ganz einfach aus dem Grund, weil ganz große Karrieren zu Ende gehen. Gleich mehrere Weltfußballer treten in Nordamerika von der großen Bühne ab, Torschützenkönige – und auch mindestens ein rot-weiß-roter Held.

Mehr als 20 Jahre ist es her, dass Luka Modric für Kroatien debütierte. Das Sechzehntelfinale gegen Portugal (1:2) war sein 202. Länderspiel – ob es auch sein letztes war, dazu hat sich der 40-Jährige noch nicht klar geäußert. Bei der WM 2030 wird man den ehemaligen Weltfußballer aber nicht mehr auf dem Rasen sehen.

Mit einem Tor, aber dennoch bitter enttäuscht hat sich Neymar verabschiedet. Der 34-Jährige absolvierte seit 2010 nicht weniger als 130 Länderspiele für Brasilien. Im Achtelfinale gegen Norwegen (1:2) traf er per Elfmeter, bevor er nach dem Schlusspfiff in Tränen ausbrach.

Ebenfalls weinen musste einer der größten Fußballer der Geschichte. Cristiano Ronaldo konnte sich seinen Traum vom WM-Titel nicht erfüllen. Im Achtelfinale gegen Spanien (0:1) war für den 41-jährigen Portugiesen Schluss. Die sechste Weltmeisterschaft war für den fünffachen Weltfußballer die letzte.

Ein anderes Ende hat sich auch Manuel Neuer gewünscht, er schied mit Deutschland im Sechzehntelfinale gegen Paraguay aus. Der Rücktritt vom Rücktritt hat sich nicht ausgezahlt, ein weiteres Comeback im Nationalteam wird es nicht geben. Immerhin bleibt dem 40-jährigen mehrfachen Welttorhüter der WM-Titel 2014.

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Schwer enttäuscht hat sich auch einer der besten Verteidiger der letzten Jahrzehnte von der WM-Bühne verabschiedet. Für Virgil van Dijk (35) kam mit den Niederländern im Sechzehntelfinale gegen Marokko das Aus. Danach verkündete er seinen Rücktritt aus dem Nationalteam.

Viele können sich gar nicht mehr daran erinnern, aber er war Torschützenkönig bei der WM 2014. Die Rede ist von James Rodriguez. Auch, wenn man es ihm kaum ansieht: Der Kolumbianer ist mittlerweile 34, das Achtelfinal-Aus gegen die Schweiz war sein letzter Auftritt auf der WM-Bühne.

2030 ebenfalls nicht mehr dabei sein wird Edin Dzeko. Der 40-jährige kam angeschlagen zur WM, kämpfte sich mit den Bosniern bis ins Sechzehntelfinale, wo aber dann gegen Co-Gastgeber USA Endstation war (0:2).

Sadio Mane war 2019 und 2022 Afrikas Fußballer des Jahres, außerdem ist der 34-Jährige mit 54 Treffern Rekordtorschütze von Senegal. Bei der laufenden Endrunde schied er in einem dramatischen Sechzehntelfinale gegen Belgien nach Verlängerung aus (2:3). Der Ex-Salzburger hat seinen Rücktritt aus dem Nationalteam schon vor der WM angekündigt.

Österreich muss künftig auf Tore des Rekordschützen Marko Arnautovic verzichten. Nach dem Sechzehntelfinal-Aus gegen Spanien bestätigte der 37-Jährige mit Tränen in den Augen seinen Rücktritt aus dem Nationalteam. 49 Treffer in 137 Spielen sind unerreicht. Für die österreichischen Fans könnte es aber noch schlimmer kommen. Denn mit David Alaba könnte ein weiterer Superstar zurücktreten. Der 34-Jährige hat seine Zukunft für Rot-Weiß-Rot noch offen gelassen. Noch besteht also Hoffnung, dass er weitermacht.

WM-Titel zum Abschied?

Einige Topstars sind aber noch im Rennen, sie können ihr Karrieren mit dem WM-Titel krönen. So zum Beispiel Lionel Messi. Mit …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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