Mit 79 Jahren: Eishockey-Legende Puschnig verstorben

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Die österreichische Eishockey-Legende Sepp Puschnig ist im Alter von 79 Jahren in seiner Heimatstadt Klagenfurt verstorben. Das teilte der KAC, sein langjähriger Verein, am Montag mit. Puschnig war Motor und Herz des Eishockey-Rekordmeisters, spielte sich ins Interesse der NHL und blieb doch stets seinem Stammverein treu. 

Sepp Puschnig war in den 60er- und 70er-Jahren der herausragende heimische Spieler und wurde 2012 zu Österreichs Eishockey-Spieler des Jahrhunderts gewählt. 

Jahrzehnte nach seinem endgültigen Karriereende 1977 erhielt Puschnig Ehrungen wie kein Spieler vor ihm. 1999 wurde er als erster österreichischer Spieler in die „Hall of Fame“ des internationalen Eishockey-Verbands (IIHF) aufgenommen. Im Rahmen der 100-Jahr-Feierlichkeiten des österreichischen Verbands (ÖEHV) wurde Puschnig im September 2012 zum Spieler des Jahrhunderts gewählt. 

Im Dezember 2016 wurde erstmals in der über 100-jährigen Geschichte des KAC eine Rückennummer gesperrt. Ein Banner mit der Nummer 7 wurde in der Stadthalle hochgezogen und wird seither nicht mehr vergeben.

Puschnig (geb. 12. September 1946) war einer der Größten des österreichischen Eishockeys. Puschnig, eigentlich Josef Pusnik, debütierte in der Saison 1961/62 im Alter von 15 Jahren in der Kampfmannschaft der „Rotjacken“. Sein erster von vielen Ligatreffern gelang ihm im Jänner 1962 gegen Zell am See. Der bullige Stürmer, liebevoll „Karawankenbär“ genannt, wurde bald zum Liebling der Fans, für die er stets nahbar war. 

Puschnig schoss den KAC zu vielen Titeln

Es folgten 13 Saisonen mit 190 Toren und 296 Assists in 299 Bundesliga-Spielen, die der Klagenfurter allesamt für den KAC bestritt. Mit den Rotjacken wurde Puschnig Serienmeister (zwölf Titel) und stand 1969 im Europacup-Finale, das gegen das überragende ZSKA Moskau klar verloren ging.

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Laut KAC erzielte er insgesamt 387 Tore für die Klagenfurter. Für das Nationalteam bestritt Puschnig 123 Länderspiele (50 Tore, 55 Assists), nahm an drei Olympischen Spielen und elf Weltmeisterschaften teil.

Selbst die nordamerikanische NHL wurde auf ihn aufmerksam, doch Puschnig blieb in der Heimat. „Was soll ich denn als Kärntner in Amerika? Mir ist Klagenfurt lieber als New York“, soll er einst die Ablehnung begründet haben. Seine Eishockey-Gene vererbte Puschnig weiter. Sohn Andreas absolvierte 144 Länderspiele und führte das Nationalteam auch als Kapitän an, der beim Lokalrivalen VSV ausgebildete Enkel Julian Pusnik (26) ist seit Jahren Leistungsträger bei den Black Wings Linz. Der erste „Austro-Kanadier“ im österreichischen Eishockey, der im Jahr 2009 verstorbene Adelbert Saint John, war KAC-Teamkollege und später Schwager von Puschnig.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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