Die Austria feiert den Aufstieg: „Wir haben gefightet wie die Löwen“

Sport

Die Überstunden haben sich für die Spieler der Wiener Austria ausgezahlt. Der späte 4:2-Triumph gegen Beitar Jerusalem im Elfmeterschießen sorgte am Verteilerkreis für Jubelstimmung.

Erstens weil der Traum vom Einzug in die Conference League lebt – im Play-off wartet nun Sporting Braga – und zweitens weil sich die Austrianer nach dem Fehlstart in die Liga und dem 0:2-Rückstand gegen Beitar nicht unterkriegen ließen. „Das war eine Mentalitätsleistung“, lobte Trainer Stephan Helm.

Große Leidensfähigkeit

Das 1:2 durch Kelvin Boateng rettete die Austria in die Verlängerung. Die Entscheidung fiel dann im Elfmeterschießen, in dem sich die Austrianer nervenstärker und treffsicherer präsentierten. Sanel Saljic verwandelte den entscheidenden Strafstoß und bescherte den Veilchen den Aufstieg.

„Im Fußball muss man leiden, es hilft nichts, dir wird nichts geschenkt. Die Jungs haben Gas gegeben bis zum Ende, wir haben gefightet wie die Löwen“, sagte Austria-Kapitän Manfred Fischer.

Positive Entwicklung

Für Trainer Stephan Helm war der Erfolg im Elferschießen auch ein „Sinnbild“, wie sehr sein Team in den vergangenen zwei Jahren gewachsen ist. Vor zwei Jahren hatte sich die Austria gegen Tampere noch im Elfmeterschießen verabschiedet.

 „Damals haben wir die Spieler fast bedrohen müssen, dass sie zum Elfmeter gehen. Heute sind acht Spieler zu mir gekommen und haben signalisiert: Sie wollen schießen. Das zeigt, dass wir ein ganz anderes Selbstverständnis, Selbstbewusstsein haben“, erzählte der 43-Jährige.

Im Play-off geht’s nun gegen Sporting Braga, dem letztjährigen Halbfinalisten in der Europa League.  „Im Fußball ist immer alles möglich, aber wir haben da ganz klar die Außenseiterrolle“, sagt Stephan Helm.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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