Zweite Pleite einer ambitionierten Dorf-Bäckerei

Wirtschaft

„Abwechslung, Vielfalt und grenzenloser Genuss für alle Sinne – willkommen in der Dorfbäckerei! Wir haben ein gutes Gefühl für Brot und Gebäck und lieben unser Handwerk. In unserer Backstube wird ausschließlich „Österreich“ verbacken. Weil wir ausgezeichnete Zutaten verwenden, erhalten Sie als Kunde mit dem AMA-Handwerkssiegel ausgezeichnetes Brot und Gebäck. Heute sind wir die letzte Bäckerei mit eigener Backstube im Gasteinertal. Darauf sind wir stolz und tragen auch gerne die Verantwortung, unser kreatives Handwerk weiter leben zu lassen“, heißt es auf der Homepage.

Und weiters heißt es dort: „Egger Robert wurde vermutlich bereits als Bäcker geboren und das Handwerk wurde ihm in die Wiege gelegt … so viel Leidenschaft ist sicher. „Dorfbäck“ ist ein Bäckermeister mit Rückgrat. Er lässt sich nicht verführen von arbeits- und zeitsparenden Teiglingen, sondern beharrt auf seiner Traditionsarbeit und frischen, regionalen Zutaten. Bereits in jungen Jahren hatte er die glorreiche Idee: Gutes Brot noch besser zu backen!

„Dies ist ihm nun gelungen, und so findet man die Produkte aus seiner Backstube nicht nur in Bad Gastein, sondern auch in den bekannten Lebensmittelgeschäften wie Billa, Spar, Merkur etc. in Bischofshofen, Kaprun, Zell am See, Taxenbach, Rauris, Bruck an der Glocknerstraße, Schwarzach im Pongau, St. Johann im Pongau sowie in Bad Hofgastein und Dorfgastein.“

Über die Badgasteiner Dorfbäckerei GmbH, FN 37117i, Schareckstraße 24, 5640 Badgastein, Salzburg, wurde am Freitag ein Konkursverfahren am Landesgericht Salzburg eröffnet. Den Antrag hat ein Gläubiger gestellt. Das bestätigt Karl Quendler von Creditreform dem KURIER. 

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Der Hintergrund

„Die Badgasteiner Dorfbäckerei GmbH wurde im Jahr 2002 gegründet und ist nach eigenen Angaben der letzte verbliebene Dorfbäcker in Gastein“, heißt es. „Bereits im Jahr 2024 wurde über das Unternehmen ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung eröffnet. Dieses Verfahren konnte mit einem Sanierungsplan mit einer Quote von 30 Prozent erfolgreich abgeschlossen werden. Die daraus resultierenden Quoten wurden bezahlt.“

Die Insolvenzursachen

Derzeit liegen noch keine gesicherten Informationen zu den Ursachen der neuerlichen Insolvenz vor.

Schulden und Vermögen

Zum aktuellen Insolvenzstatus liegen derzeit noch keine gesicherten Informationen vor.

Die Zukunft

Ob und unter welchen Voraussetzungen eine Fortführung des Unternehmens im Interesse der Gläubiger wirtschaftlich sinnvoll und darstellbar sein kann, wird der Insolvenzverwalter zu beurteilen haben, so Creditreform.

Das Gericht

Zum Masseverwalter wurde der Rechtsanwalt Illichmann in 5020 Salzburg bestellt. Gläubiger können ihre Forderungen bis zum 28.Oktober 2026 anmelden. Das Landesgericht Salzburg hat die erste Gläubigerversammlung und die Berichts- und Prüfungstagsatzung für den 11. November 2026 anberaumt.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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