Wie der LASK gegen Celtic das Wunder schaffen will

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Es liegt ganz alleine am LASK, ob Österreich im Herbst in der Ligaphase der Champions League vertreten ist. Nach dem 0:3 im Play-off-Hinspiel bei Celtic Glasgow brauchen die Linzer allerdings schon ein mittleres Fußball-Wunder, um die schottische Hürde doch noch zu nehmen.

„Wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken. Wir werden alles daran setzen, das Unmögliche noch zu schaffen“, hat Trainer Didi Kühbauer sofort nach der Niederlage in Glasgow die Devise fürs Rückspiel am Dienstag gegeben (21 Uhr/live auf Sky).

Risiko ohne Scheunentor

Wird es ein Wunder von Linz geben? „Wenn ich nicht daran glauben würde, wäre das sehr schlecht“, sagt Kühbauer. Er weiß aber genau, dass einiges zusammenpassen muss, damit die Wende noch gelingt. „Aufgeben werden wir definitiv nicht. Ein Tor kann einiges bewirken. “ Je schneller es fällt, umso besser. Stürmer Samuel Adeniran weiß jedenfalls: „Alles ist möglich, wir haben 90 Minuten, um das Spiel zu drehen. Wir werden alles geben.“

Wie es gehen kann, verrät Kapitän Sascha Horvath: „Es muss alles passen. Wir müssen hinten kompakt stehen, die Räume schneller schließen und die Chancen nutzen.“

Zeit abzuwarten oder sich den Gegner anzuschauen hätte man jedenfalls keine, wie Coach Kühbauer betonte. „Natürlich müssen wir mit mehr Risiko in die Partie gehen. Das heißt aber nicht, dass wir hinten ein offenes Scheunentor haben werden. Wir müssen auf jeden Fall die aktivere Mannschaft sein.“

Voller Fokus

Adeniran will gar nicht erst zu weit voraus denken. „Ich nehme es von Minute zu Minute, der Fokus liegt darauf, das erste Tor zu schießen.“ Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, wie auch US-Angreifer Adeniran weiß: „Natürlich gibt es noch Hoffnung, wenn Celtic drei Tore schießen kann, können wir das zu Hause auch.“ Schon ein Mal hat eine österreichische Mannschaft einen 0:3-Rückstand aus dem Hinspiel umgedreht. 1985 hatte Rapid im Viertelfinale des Cupsieger-Bewerbs in Dresden 0:3 verloren, zu Hause dann aber 5:0 gewonnen.

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Trainer Kühbauer wird jedenfalls nichts unversucht lassen – auch wenn es nicht gerade bequem für ihn ist. Wie schon in Glasgow wird er wieder im Anzug auf der Trainerbank sitzen. „Champions League ist schon etwas Besonderes“, verrät er, „wenn’s hilft, dann zieh ich das ein Leben lang an. Auch wenn ich mich in der sportlichen Wäsch’ eindeutig wohler fühle.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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