Der LASK schafft die Sensation und spielt Champions League

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Nach einem Jahr Pause ist Österreich wieder in der Champions League vertreten – und das völlig zurecht und es brauchte auch gar kein Wunder sondern nur eine gute Leistung dazu. Der LASK schaffte gegen Celtic Glasgow nach einer 0:3-Niederlage im Play-off-Hinspiel noch die Wende durch einen 5:1-Sieg nach Verlängerung.

Dabei hatten sich die Schotten wie schon im Hinspiel als bezwingbarer Gegner präsentiert mit offenem Scheunentor in der Defensive. Allerdings: Diesmal machte es das Team von Didi Kühbauer besser und nützte zumindest einen Gutteil seiner unzähligen Chancen.

Kühbauer hatte Bogarde anstelle von Danek in die Startelf gebracht, ansonsten vertraute der Burgenländer seiner Mannschaft aus dem Hinspiel auf der Insel.

Der LASK startete mit dem nötigen Offensivdrang in dieses Rückspiel und bekam zugleich zwei Warnschüsse präsentiert. Nach fünf Minuten verpasste Celtics Baur (Mika, nicht Michael) das LASK-Tor nur knapp, nach einer Viertelstunde scheiterte Hogh im Konter an Goalie Jungwirth.

Kein Rückschlag

Nach einer Doppelchance des LASK durch Mbuyamba und Andrade, der die Stange traf, schien der Traum von der Wende vorbei zu sein. McGregor brachte die Schotten durch einen abgefälschten Schuss in Führung (21.). Ein Genickschlag? Mitnichten. Die Linzer schüttelten sich und machten weiter. Nach einer Chance für Adeniran kam Usor unverhofft an den Ball. Nach einem verheerenden Fehlpass im Spielaufbau der Schotten erzielte der Nigerianer das 1:1 (32.).

Der LASK blieb optisch überlegen und öffnete die Dose nach Seitenwechsel endgültig. Usor hatte sich auf der rechten Seite sehenswert durchgesetzt. Seine Hereingabe fand Robert Ljubicic, der von der Strafraumgrenze flach ins Eck traf (48.) – und spätestens jetzt glaubten in Linz wieder alle an die große Wende. Samuel Adeniran mit seinem amerikanischen Selbstverständnis tat das sowieso immer. Der US-Stürmer traf sehenswert mit einem Schlenzer aus 22 Metern zum 3:1 (58.).

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Nur noch hoch nach vorne

Die Schotten waren gefühlt am Ende. Unter Bedrängnis droschen sie die Bälle nur noch auf gut Glück hoch nach vorne, konnten sie dort aber nie behaupten. 

Stattdessen flog die Kugel wieder regelmäßig zurück in den Celtic-Strafraum.  Andrade hatte das 4:1 auf dem Fuß (65.), der Schuss von Horvath wurde geblockt (68.), der Kopfball von Tornich ging daneben (69.), der Halbvolley von Adeniran an die Latte (70.) – ja gibts denn das?

Celtic bettelte und wurde erhört, wenn auch spät. Joker Flecker bugsierte nach einem Tornich-Kopfball den Abpraller zum 4:1 über die Linie (91.). Einen Moment lang sah es nach Abseits aus – doch der VAR bestätigte den Treffer.

Es ging in die Verlängerung, in der der LASK wie schon zuvor mehr Luft hatte. Celtic vertändelte den Ball am eigenen Strafraum, Adeniran traf wieder ins Eck zum 5:1-Endstand (109.) – und verschoss danach sogar noch einen Elfmeter. Rächen sollte sich das nicht mehr.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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