Sogar ohne Ablöse: Teamstürmer Sasa Kalajdzic kommt zurück zum LASK

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Der Mann, der den LASK zum Meistertitel geführt hat, kommt nach der Qualifikation für die Champions League zurück nach Linz: Sasa Kalajdzic wird nach der Frühjahrsleihe nun einen längerfristigen Vertrag bei Österreichs Champion unterschreiben.

An sich wollte der ÖFB-Teamstürmer wieder in eine Top-Liga, doch der LASK und Trainer Didi Kühbauer blieben dran. Als Kalajdzic vor zwei Wochen auf der Gugl offiziell gedankt und verabschiedet wurde, wollte der Wiener eine Rückkehr zumindest nicht mehr ausschließen.

„Nach dem Einzug in die Champions League ist der Kontakt wieder stärker geworden“, sagt Kühbauer, der den Zwei-Meter-Mann nicht nur wegen der Körpergröße „outstanding“ findet.

Wolverhampton verzichtet 

Überraschend am Transfercoup ist auch, dass Wolverhampton auf eine Ablösesumme verzichtet. Im Gegenzug bekommt der englische Zweitligist laut Sky aber eine hohe Weiterverkaufsbeteiligung, falls Kalajdzic doch noch einmal um einen Millionenbetrag wechseln sollte.

Die Wanderers dürften, wenn sie mit einem Spieler nicht mehr rechnen, generell locker mit möglichen Ablöseforderungen umgehen: Auch Bendeguz Bolla bekam 2024, obwohl damals ungarischer Teamspieler und EM-Starter, für den Wechsel zu Rapid die kostenlose Freigabe.

Weniger Gehalt akzeptiert 

Damit der LASK zuschlagen konnte, musste sich auch noch Kalajdzic bewegen. Der 29-Jährige soll bisher rund zwei Millionen Euro Fixum pro Jahr verdient haben.

Solche Gehälter bietet in Österreich nur Red Bull, für Ausnahmespieler bei Salzburg.

Um in der Champions League und bei seinem Förderer Kühbauer spielen zu können, hat Kalajdzic auf einen beträchtlichen Teil seines gewohnten Gehalts verzichtet. 

Nach einem erfolgreichen Medizincheck wird der Transfer von Sasa Kalajdzic offiziell werden.

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Bis 3. September hat der LASK Zeit, noch einen Teil der 28 Millionen Euro Fix-Einnahmen aus der Königsklasse zu re-investieren. Dann schließt auch in Österreich das Transferfenster.

Kühbauer hat bereits angedeutet, dass er noch eine Verstärkung will: „Unser Kader ist sehr gut, aber auch der kleinste von allen Spitzenteams in Österreich.“

Eher kein Ljubicic-Doppelpack 

Ein anderer alter Vertrauter, den Kühbauer aus gemeinsamen Rapid-Zeiten schätzt, dürfte aber nicht zu bekommen sein: Dejan Ljubicic, der ältere Bruder von LASK-Neuzugang Robert, bekannte sich nach einer Anfrage der Linzer zumindest öffentlich zu seinem aktuellen Verein Schalke.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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