MAK-Direktorin zum Juwelen-Raub: „Trifft uns schwer“

Kultur

„Der Raub eines Schmuckstücks von Van Cleef & Arpels von hohem Wert trifft uns schwer“: Das sagt die Direktorin des MAK, Lilli Hollein, nach dem Überfall auf das Haus, bei dem ein millionenteures Collier entwendet wurden.

Für die Ausstellung wurde von Van Cleef & Arpels in Zusammenarbeit mit dem MAK ein eigenes Sicherheitskonzept erstellt, hieß es in einer Aussendung des Museums. Zum Einsatz seien demnach „in die Wände integrierte Panzerglas-Sicherheitsvitrinen“ gekommen. Eine dieser Vitrinen wurde von den Räubern mit einem Hammer zerschlagen. „. Die Sicherheitsvorkehrungen entsprechen den für internationale Ausstellungen üblichen höchsten Standards für die Präsentation von Schmuckstücken“, betont das Museum.

Auch mit umfassenden Sicherheitsvorkehrungen lasse sich „eine gezielte, bewaffnete Tat während des laufenden Ausstellungsbetriebs nicht vollständig ausschließen. Entscheidend ist in einer solchen Situation, dass die vorgesehenen Abläufe funktionieren und die Mitarbeiter*innen richtig reagieren. Das war hier der Fall“, so Hollein.

Eine externe Sicherheitsfirma habe die Sicherheitsdienstleistungen vor Ort über gehabt. „Nachdem einer der Täter bewaffnet war, hatte für das Sicherheitspersonal oberste Priorität, die Besucher*innen sicher aus den Ausstellungsräumen zu bringen und eine unmittelbare Konfrontation mit den Tätern zu vermeiden“, so das Museum. Das ist auch international die übliche Vorgangsweise, um bei Kunstdiebstählen keine Menschenleben zu gefährden.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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