Gegen die WSG: Wie die Austria aus dem Keller raus will

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Austria-Trainer Stephan Helm kann nichts so schnell aus der Ruhe bringen. Auch nicht die Tatsache, dass die Veilchen in der Tabelle derzeit auf dem letzten Platz stehen. „Dazu habe ich eine klare Meinung, die Tabelle ist derzeit nicht vollständig.“ Stimmt, die Austria kann mit einem Sieg heute im Nachtragsspiel gegen die WSG Tirol gleich mehrere Plätze gutmachen (18.30/live auf Sky).

Aber auch die Auftritte seiner teilweise sehr jungen Mannschaft lassen den Coach ruhig in die Zukunft schauen. „Wir haben in den letzten 41 Tagen elf Spiele absolviert, da waren viele positive Sachen dabei.“ Wirklich gepatzt habe man nur beim 0:3 in Wolfsberg und beim 1:4 zuletzt in Salzburg. „Wir haben die Finger in die Wunde gelegt und müssen die Dinge gegen die WSG besser machen“, beschreibt der Coach die Aufarbeitung der letzten Enttäuschung. Und um das große Ziel zu erreichen, sei ja noch genügend Zeit: „Wir wollen nach 22 Runden in den Top 6 sein.“

An die Leistungsgrenze

Die Stimmung im Team sei im Gegensatz zum Tabellenplatz jedenfalls nicht im Keller, wie Tormann Samuel Sahin-Radlinger versicherte. „Die Stimmung ist gut, Salzburg ist abgehakt, und wir freuen uns auf die WSG. Das Ziel sind ganz klar drei Punkte.“

Dass mit der WSG nach den Spielen gegen den LASK, zwei Mal Braga und Salzburg jetzt ein Gegner kommt, der eher in Reichweite der Veilchen liegt, ist klar. Doch Helm warnt: „Wir müssen auch da an unsere Leistungsgrenze gehen.“ Wenn geht, auch gleich von Beginn an. Die Austria hat heuer schon mehrmals nach der Pause zulegen können. Das ist auch Helm nicht entgangen. „Das zeigt, dass wir definitiv kein Fitness-Thema haben.“ Nachsatz: „Aber natürlich wollen wir die Dinge schon in der ersten Halbzeit besser geregelt bekommen.“

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Gute Nachrichten

Youngster Daniel Nnodim, der in Salzburg verletzt vom Platz gehumpelt war, ist wieder einsatzbereit. „Er hat nur einen Schlag bekommen, das ist halb so schlimm“, erklärt der Trainer. Verteidiger Ibrahim Buhari steht wahrscheinlich auch wieder zur Verfügung, er hat eine Schiene für seine gebrochene Hand bekommen.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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