Paukenschlag beim ÖFB: Trennung von Sportdirektor Schöttel steht bevor

Sport

Am Mittwoch verschickte der ÖFB wieder einmal eine Einladung zu einem Pressetermin. Es geht um den ersten Kader von ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick nach der WM in den USA.

Aber nicht nur. Neben dem Deutschen wird auch der Boss am Podium sitzen. Es geht dabei noch nicht um die Nations League, sondern ein letztes Mal um die Endrunde.

Zum Termin am kommenden Montag heißt es: „Bevor Teamchef Ralf Rangnick seinen Kader für die ersten vier Spiele der UEFA Nations League 2026/27 bekannt gibt, lässt er gemeinsam mit dem ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Pröll die FIFA–Weltmeisterschaft 2026 Revue passieren.“

Warum sitzt Pröll am Podium? 

Pröll spricht über die WM? Wäre das nicht eher – wenn es nicht ein Soloauftritt von Rangnick werden soll – ein Termin für Peter Schöttel?

Der ÖFB-Sportdirektor war während der WM dabei, sollte seine eigenen Schlüsse ziehen und könnte auch die Öffentlichkeit informieren.

Passend dazu hat der KURIER bereits im August angefragt, wer im ÖFB die Analyse der WM vorantreibt und am Ende darüber informieren soll.

Auch auf Nachfrage wurde vom ÖFB kein Name genannt.

Und tatsächlich: Das Fehlen des Wieners beim Pressetermin hat einen besonderen Grund.

Laut KURIER-Informationen steht ein Abschied bevor. Es wird sich um die Trennung von Schöttel handeln.

Am Freitag steht noch ein Aufsichtsrat bevor, in diesem das Aus von Schöttel auch formal zu beschließen wäre. Los geht die Sitzung am ÖFB-Campus um 14 Uhr.

Nachfolger von Ruttensteiner 2017 

Der Langzeitrapidler Schöttel hat auch beim ÖFB eine lange Amtszeit: Bereits im Sommer 2017 ist der heute 59-Jährige zum Verband gekommen.

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Anfangs als Nachwuchsteamchef, nach dem Aus von Vorgänger Willi Ruttensteiner rückte der frühere Teamverteidiger rasch auf.

Von Oktober 2017 bis jetzt war Peter Schöttel als Sportdirektor im Amt. Diese Ära steht nach neun Jahren vor dem Ende.

Die letzte wichtigere Amtshandlung war die Bestellung von Lars Söndergaard zum neuen Teamchef der ÖFB-Frauen.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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