
Man braucht nicht allzu viel zu rechnen. Und wenn Sturm am Sonntag (17) im Heimspiel gegen den LASK verliert, kann zumindest damit gerechnet werden, dass es für die Grazer schwer werden wird, LASK als Meistertitel-Träger abzulösen. Denn dann würde der Rückstand auf die Linzer bereits zehn Punkte betragen – und in dieser Saison gibt es keine Punkteteilung.
Die andere Seite kennt Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch auch. „Es ist eine Riesenchance, um uns in eine coole Richtung zu lenken.“ Denn vier Punkte wären nach sechs Runden keine Welt. Fakt ist: Sturm holte nur acht Punkte aus den ersten fünf Partien. Bei Rapid setzte es nach einer fehlerbehafteten Vorstellung zuletzt eine 1:3-Niederlage. Ingolitsch freute sich dennoch auf ein „Highlight“ und versprach, „sehr frech in das Spiel“ zu gehen. Und man wird dies zumindest beim Anpfiff weg ohne Mittelfeldstar Otar Kiteishvili tun. Der Georgier gab zwar vor einer Woche beim 4:1 im Cup in Voitsberg sein Comeback, ein Startelfeinsatz komme für den Georgier noch zu früh, meinte Ingolitsch. Er ist aber überzeugt: „Unsere Hochphase kommt noch.“
Vielleicht mit Atdhe Nuhiu, der Co-Trainer werden könnte.
13 Spiele unbesiegt
Im Hoch befindet sich der LASK seit Monaten. Um aus Vereinssicht Historisches zu leisten, reicht sogar ein Remis. Denn saisonübergreifend sind Sascha Horvath und Co. in der Liga bereits 13 Spiele ungeschlagen (11 Siege, 2 Remis) – so lange wie zuvor nur von März bis Mai 1980 bzw. Oktober 2018 bis März 2019. Ein weiteres Match ohne „Nuller“ wäre ein Novum. „Wir wollen alles dafür tun, dass unsere Serie hält“, sagt Trainer Didi Kühbauer.
Source:: Kurier.at – Sport



