Unter Zugzwang: Die Austria muss die Rote Laterne loswerden

Sport

Die Bilanz aus den jüngsten vier Heimspielen gegen den Namensvetter aus Lustenau ist ja sehr okay – zwei Siegen stehen zwei Remis gegenüber. Geht so.

Doch eingefleischte Austria-Wien-Fans können sich noch an ein Desaster erinnern: Am 19. April 2011 verloren die Violetten gegen die Vorarlberger im Cup-Viertelfinale zu Hause mit 0:4, der damalige Präsident Wolfgang Katzian musste die aufgebrachten Fans damals beruhigen. Trainer Karl Daxbacher überstand die Schmach, immerhin standen die Wiener noch voll im Rennen um den Meistertitel.

Und waren nicht Schlusslicht, wie beim heutigen Duell (14.30 Uhr/Sky).

Den Bock umstoßen, wie es so schön heißt, will man. Denn vier Niederlagen nach fünf Bundesliga-Runden mit nur drei erzielten Toren ist recht dürftig. Daheim hat das Team von Trainer Stephan Helm in zwei Partien gegen den LASK (0:2) und die WSG Tirol (0:1) noch gar nicht angeschrieben. „Wir haben in der Meisterschaft zu wenige Punkte gemacht“, sagte Helm mit Verweis auf bessere Leistungen in Cup und Europacup. „Natürlich wollen wir den Ist-Stand klar verbessern, sodass wir auch richtig in die Saison reinstarten können.“

Müller „in gutem Zustand“

Hoffnung macht dem Austria-Coach nicht nur die erste volle Trainingswoche seit Juli, sondern auch die Verpflichtung von Valentino Müller. Der Mittelfeldmann, laut Helm in einem „sehr guten körperlichen Zustand“ zum Team gestoßen, könnte beim Debüt schon in der Startformation stehen. „Er ist eine richtige Leaderpersönlichkeit“, meinte Helm. „Er ist einer, der Strahlkraft hat auf andere Spieler, speziell auf solche, die noch eine Entwicklung vor sich haben.“

  Transfer-Desaster am Deadline Day: Was bei Rapid schiefgegangen ist

Diese Weiterentwicklung ist wichtig. Seit seinem Amtsantritt vor zwei Jahren seien die Transfererlöse des Klubs auf in diesem Sommer mehr als sieben Millionen Euro nach oben gegangen, betonte Helm. In zumindest dieser Sphäre werde man sich auch nächstes Jahr positionieren. Sorgen macht sich der Burgenländer wegen der bisher ausgebliebenen Ergebnisse daher nicht. „Es gibt immer unterschiedliche Etappenziele, die wir erreichen müssen.“

Remis-Spezialist

Lustenau könnte aber eine schwierig zu knackende Nuss sein. Der Aufsteiger hat in den ersten fünf Runden fünf Punkte geholt, darunter ein überzeugendes 1:1 bei Sturm.

Die Vorarlberger haben saisonübergreifend zwar nur eine ihrer jüngsten 18 Auswärtspartien im Oberhaus gewonnen, in den vergangenen acht aber siebenmal Remis gespielt. „Wir erwarten einen hochaggressiven Gegner“, warnte Lustenaus Trainer Markus Mader. „Die Wiener Austria ziert das Tabellenende, das ist sicher nicht ihr Anspruch. Sie müssen dieses Heimspiel gewinnen, sonst raucht es im Klub.“

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.