Punktloses Wochenende für Burgenlands Ostliga-Vertreter

Sport

Von Fabio Tartarotti

 

Es war ein Wochenende zum Vergessen für die burgenländischen Teams in der Ostliga. Alle drei Mannschaften verloren ihre Partien mit einem kombinierten Torverhältnis von 3:8.

Major Surprise

Auf dem Papier gehört die SV Oberwart zum engeren Favoritenkreis in der Ostliga. Ein talentierter Kader und eine für die dritte Spielklasse ausgezeichnete Infrastruktur sorgen Jahr für Jahr dafür, dass Oberwart zu den Top-Teams der Liga zählt. Außerordentlich hohe Ziele setzt sich der Sport-Manager Peter Lehner allerdings nicht: „Das sportliche Ziel ist ein gesicherter Mittelfeldplatz.“ Nach einem Start nach Maß in BFV-Cup und Liga setzte es jetzt zwei überraschende Niederlagen in Folge. Letztes Wochenende gegen die SV Donau und am Freitagabend in Krems. Es war der erste Saisonsieg in acht Pflichtspielen für Krems-Trainer Stefan Maierhofer. Der Sport-Manager zeigt sich allerdings wenig besorgt. „Für mich gibt es bis auf Ausnahmen keine besseren oder schlechteren Teams in der Liga. Deswegen geben uns diese Niederlagen keine besonderen Denkaufgaben. Die Gesamtbilanz ist bisher zufriedenstellend.“ 
 

Hosiner-Hattrick

Nach einem kämpferischen 120-Minuten-Auftritt im ÖFB-Cup gegen Bundesligist WAC waren die Beine in Parndorf sichtlich müde. Hatte man gegen die Wölfe noch ein Elfmeterschießen forciert, blieb Parndorf gegen Traiskirchen am Freitagabend chancenlos. Vor allem, weil Transfercoup Philipp Hosiner binnen neun Minuten einen Triplepack für die Gäste aus dem Industrieviertel schnürte. Kommende Woche bekommt Parndorf im Burgenlandderby gegen Oberwart die Chance, wieder zu glänzen. 
 

Serie beendet

Vier Siege in Folge hatte Mattersburg zuletzt verbuchen können. Der jüngste erfolgte am Dienstag im Rahmen des BFV-Cup in Forchtenstein. Die englische Woche dürfte aber zu viel für Mattersburg gewesen sein. Am Samstag endete der Erfolgslauf in Leobendorf. Nachdem es lange 1:1 gestanden hatte, sah MSV-Offensivmann Christoph Halper in der 89. Minute Gelb-Rot. Wenig später bekamen die Mattersburger die Rechnung: Nur vier Minuten lang konnten die Aufsteiger in Unterzahl dagegenhalten, ehe Oliver Stuchetz in letzter Sekunde (94.) die Leobendorfer zum Sieg schoss. 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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