Regierung erarbeitet neue KI-Strategie

Politik

Österreich hat sich aufgrund der rasant fortschreitenden und mit Warnungen verbundenen Entwicklungen bei der Künstlichen Intelligenz (KI) eine neue Strategie verordnet. Damit beauftragt hat Bundeskanzler Christian Stocker seinen Staatssekretär Alexander Pröll (beide ÖVP). Die neue KI-Strategie soll die bisherige, bekannt unter „Artificial Intelligence Mission Austria 2030“ (AIM AT 2030) aus dem Jahr 2021 ablösen, berichtete die „Krone“ am Montag.

„Künstliche Intelligenz verändert unser tägliches Leben in einem bisher unbekannten Tempo. Die bisherige Strategie wurde geschrieben, bevor es ChatGPT gab“, meinte Stocker in einer Aussendung. Österreich brauche daher jetzt eine „neue Vision, die die Chancen entschlossen nutzt und Risiken klar in den Griff bekommt“. Mit Pröll habe man einen Staatssekretär, der Digitalisierung und den Einsatz von KI in der Verwaltung bereits vorantreibe.

Industriestrategie bereits verabschiedet

Wie Pröll, der schon bisher innerhalb der Regierung für das Thema verantwortlich war, die neue Strategie operativ angehen wird, steht noch nicht konkret fest. Vorbild dürfte aber die bereits verabschiedete Industriestrategie sein, die KI als eine der Schlüsseltechnologien sieht. Der Bundeskanzler erwartet sich von Pröll jedenfalls „eine ambitionierte und mutige Strategie mit klaren Zielen, konkreten Maßnahmen und messbaren Ergebnissen“.

Laut Pröll selbst wird die neue Strategie folgende Fragen beantworten müssen: „Wie heben wir das ungenutzte Potenzial? Wie schützen wir die Menschen? Kurz: Wie sorgen wir dafür, dass Österreich auch in Zukunft ein Land ist, das handlungsfähig und wohlhabend ist und dabei menschlich bleibt?“

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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