Achterbahnfahrt im Vergnügungspark: Das Davis-Cup-Spektakel im Prater

Sport

Dass der Wiener Prater genau in diesen Tagen mit einem großen Fest seinen 260. Geburtstag feiert, hat natürlich nichts mit dem sportlichen Höhepunkt im berühmten Freizeitgelände zu tun.

Auf dem WAC-Platz zwischen Rustenschacherallee und Prater Hauptallee kämpft das „KURIER Austria Davis Cup Team“ gegen Belgien um den Aufstieg in das Finalturnier der besten acht Tennis-Nationen der Welt. Nicht nur wegen des Wurstelprater-Jubiläums war es ein historischer Freitag.

Noch bevor es auf dem WAC-Platz so richtig losgeht, stapft ORF-Sportreporterlegende Hans Huber in Tennis-Montur über das Gelände und sucht alte Weggefährten wie Gustl Starek, der ebenfalls im Tennisclub seine zweite sportliche Heimat gefunden hat. Huber ist Vizepräsident des WAC und war von Anfang an für das Projekt Davis Cup auf dem WAC-Platz. „Ich habe natürlich dafür gestimmt. Es kann keine bessere Werbung geben. Und der historische Platz im Fußball-Areal ist ideal geeignet.“ Huber spielt zwei Mal pro Woche, am Freitagmorgen hat der 82-Jährige trainiert.

Dort, wo der Center Court für den Davis Cup aufgebaut wurde, fand 1902 Österreichs erstes Fußball-Länderspiel gegen Ungarn statt.

Wenige Meter weiter, gleich neben dem Pizza-Stand und auf dem Weg zum Center Court, testen Lucas Miedler und Neil Oberleitner beim Volleytraining ihre Reflexe. Die beiden werden im Doppel am Samstag ab 11 Uhr an der Reihe sein.

Das Heimspiel

Und da kommen auch schon die ersten Fans. Das dominante Rot der BTF, also Belgium Tennis Fans, mischt sich unter die 3.500 Zuschauer ins Stadion. Da hat auch der Österreich-Fan-Club alle Hände und Stimmbänder voll zu tun, damit es bei einer Heimspielatmosphäre bleibt. „Endlich haben wir wieder ein Heimspiel, das ist für uns ganz etwas Besonderes. Und da geben wir besonders Gas“, sagt Ober-Fan Stefan Gnadenberger, der seit Jahren mit seiner Crew von Davis Cup zu Davis Cup tingelt.

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„Die Kulisse war hervorragend“, sagte Jurij Rodionov, der mit dem 6:4, 6:1 gegen Gauthier Onclin auf 1:0 stellte. „Dank an alle, die sich von der Arbeit freigenommen haben und hergekommen sind. Oder die uns von der Arbeit aus unterstützt haben.“

Während am Freitag das Haus noch nicht ausverkauft war, wird es am Samstag noch voller. Nach dem 6:2, 4:6, 2:6 von Lukas Neumayer gegen Belgiens Nummer eins Zizou Bergs steht es 1:1, es wird am Samstag spannend. „Es wird voll werden“, verspricht Organisator Herwig Straka. Am Freitag gab es nur noch wenige Karten.

„Lob gab es von Ross Hutchins (siehe rechts). “Die Parkatmosphäre ist einzigartig„, sagt der CEO des Weltverbandes. “Es ist wunderbar, dass der Davis Cup wieder in den Prater zurückgekommen ist„, sagt Österreichs Tennis-Pionier Hans Kary, der hier auch Davis Cup spielte.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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