Österreichs U21-Team scheitert an der Effizienz und dem Schiedsrichter

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Starker ÖFB-Kader

Bereits bei der Aufstellung hatte sich der Qualitätsanstieg in der U21 über das vergangene Jahr gezeigt: Sattlberger, der langjährige Kapitän, stand nicht im Kader – im Zentrum verdrängt von Bajlicz und dem erst 17-jährigen Weinhandl.

Nur auf der Bank saß Wurmbrand, der bereits ein A-Team-Tor bejubelt hatte. Fidjeu-Tazemeta, der gerade bei Kaiserslautern durchstartet, bekam als Flügel im 4-2-3-1 den Vorzug.

In Minute 16 erkämpfte der vom A-Team übersiedelte Markovic im Strafraum der Dänen den Ball. Aber weder Dursun (mittlerweile Stammkraft beim Schweizer Meister Thun), noch Hödl brachten die Kugel aus kurzer Distanz im Tor unter.

Das Team von Peter Perchtold bemühte sich um Dominanz – auch wenn das auf dem erschreckend schlechten Rasen im an sich neuen Stadion der Stadt Wien eine meist rutschige Angelegenheit war.

Die erste Chance der Dänen war ebenfalls eine große: Priske schoss knapp vorbei (22.).

Beim Stürmer zeigte sich das enorme Potenzial der Dänen: Er hatte nicht nur 2025 mit Djurgaarden Rapid erledigt, sondern auch aus der Startelf Jungstar Harder verdrängt, der Sporting Lissabon 19 Millionen Euro und Leipzig 14 Millionen Ablöse wert war.

3 Topchancen in 6 Minuten 

Ein Dänemark-Legionär hätte beinahe gegen die Dänen gejubelt, aber Olivier von Bröndby köpfelte einen Corner ungedeckt übers Tor (38.). Auch Innenverteidiger-Debütant Zabransky von Salzburg scheiterte völlig frei per Kopf (43.).

Und dazwischen gab es einen echten Hunderter: Nach einem Fehlpass war Dursun vor dem Tor frei: Der letzte Haken war gut, aber der Schuss des Ex-Rapidlers wurde zur Beute von Goalie Sander (42.).

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Auch nach der Pause passte Schiedsrichter Levy nicht zur Qualität der Spieler, sondern nur zu jener des Spielfelds: Zuerst übersah der Israeli ein Torraub-Foul an Dursun, im Gegenzug eine Hand im Gesicht von Zabransky.

Die Dänen durften den Angriff fertig spielen, Joker Harder bejubelte das 0:1 (50.). 

Selten wäre ein VAR in Dornbach so nötig gewesen.

Joker machen Druck 

Kojzek, Adewumi und Adejenughure sollten die Wende bringen. Österreich drückte vor 2.674 Fans an.

Wurmbrand kam erst nach 67 Minuten. Gleich darauf fiel das überfällige 1:1. Weinhandl zog ab, Erik Kojzek von Partizan Belgrad fälschte ab (69.).

Nach einem Stanglpass war Wurmbrand frei, aber der Rapidler traf am Fünfer nicht aufs Tor (72.).

Danach übersah Levy noch einen Kopfstoß von Adejenughure (85.).
Mit vielen Unterbrechungen war auch der Druck der ÖFB-Talente weg.

In Minute 98 gab es noch Gelb-Rot für Askou. Aber das nötige ÖFB-Tor fiel nicht mehr.

Mit einem Kantersieg in Wales am Dienstag dürfte Österreich noch hoffen – wenn Belgien auch klar die Dänen besiegt.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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