126 Tage vor der Ski-WM: Die ÖSV-Bosse sind auf Zimmer-Mission

Sport

Am Montag begab sich eine hochkarätige Delegation des Österreichischen Skiverbandes auf Reisen. Das Ziel der Führungscrew rund um Alpinboss Christian Mitter sowie den beiden Cheftrainern Johannes Zöchling (Frauen)und Marko Pfeifer (Männer) war Crans Montana (Schweiz), im Februar 2027 Schauplatz der Ski-Weltmeisterschaft.

126 Tage vor der Eröffnung spießt es sich noch mit den Quartieren. Während die Unterkunft des Frauen-Teams schon seit Monaten fixiert ist, befindet sich der ÖSV immer noch auf der Suche nach einer geeigneten WM-Bleibe für die Männer.

Schwierige Organisation

Eigentlich war alles längst gebucht und ausgemacht, die Österreicher hatten sich für jenes Hotel entschieden, in dem sie auch im Rahmen der Weltcuprennen regelmäßig absteigen. Doch nun kam etwas dazwischen. 

„Das Hotel, das wir wollten, wurde in der Zwischenzeit verkauft. Deshalb prüfen wir jetzt einige Optionen und schauen uns alles vor Ort an“, erklärt Alpinchef Christian Mitter.

Gerade für einen Skiverband wie den ÖSV mit seinem großen Staff stellt so eine WM eine enorme logistische Herausforderung dar. Kleinere Teams, die nur wenige Zimmer benötigen, tun sich da viel leichter. 

Von der ursprünglichen Idee, das gesamte Ski-Team in einem Hotel unterzubringen, ist Christian Mitter rasch abgerückt. Es gibt in Crans Montana schlicht keine leistbare Unterkunft mit genügend Betten.

Dichtes Programm

Das Rennprogramm bei der Ski-WM in der Schweiz sorgt für zusätzliche Herausforderungen: Früher starteten die Titelkämpfe traditionell mit den Speedbewerben, danach waren die Techniker an der Reihe. Die Zimmer wurden einfach intern weitergegeben.

In Crans Montana steht am Eröffnungstag ein Teamevent auf dem Programm, zwischendurch wartet noch die Team-Kombi, in der Speedläufer und Slalomläufer gemeinsam antreten. „Das muss man bei den Zimmern berücksichtigen“, weiß Alpinchef Mitter. „Es kommen dann ja auch noch die Serviceleute dazu.“

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Kein „Österreich-Haus“

Und natürlich ist das auch ein Kostenfaktor. Der WM-Ort Crans Montana ist alles anderes als ein billiges Pflaster: Auf Booking.com gibt’s aktuell die günstigste Unterkunft für zwei Wochen WM um knapp 5.000 Euro, die Preise gehen aber auch hinauf bis 40.000 Euro.

Die Probleme mit den Quartieren und die hohen Grundkosten sind auch dafür verantwortlich, dass es in Crans Montana entgegen der Tradition kein eigenes „Österreich-Haus“ zur Bewirtung der VIPs und Gäste geben wird. Stand jetzt hat die österreichische WM-Delegation nur zwei Abende im Haus von Swiss Ski gebucht.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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