Malaysia: Verstappen holt erste Pole Position der Saison

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Red-Bull-Star Max Verstappen hat sich am Samstag die Pole Position für den Formel-1-Grand-Prix in Malaysia am Sonntag gesichert. Für den Niederländer, der 2017 das jüngste Rennen der Motorsport-Königsklasse auf der Strecke in Sepang gewonnen hatte, ist es die erste Pole in diesem Jahr und seine 49. insgesamt.

Ferrari-Ass Lewis Hamilton kam auf Rang zwei. WM-Leader Kimi Antonelli im Mercedes wurde Vierter, darf aber von Position drei aus starten.

Hadjar strafversetzt

Grund dafür ist, dass der im Qualifying drittplatzierte Isack Hadjar (Red Bull) in der Startaufstellung um fünf Plätze nach hinten strafversetzt wird. Im WM-Duell mit seinem Teamkollegen George Russell verschaffte sich Antonelli einen Vorteil. Russell schaffte es nur auf Platz acht, was aufgrund der Hadjar-Strafe Startposition sieben bedeutet. Im Klassement liegt der Brite, der zuletzt in Baku triumphierte, 66 Punkte hinter Antonelli.

Für Verstappen geht es am Sonntag, vier Tage nach seinem 29. Geburtstag, um den ersten Saisonsieg. „Das ist das Ziel, wenn man die Pole hat“, meinte der vierfache Weltmeister nach getaner Arbeit. Es wäre sein 72. GP-Sieg. In Sepang wird der wegen des Iran-Kriegs ausgefallene Bahrain-GP ausgetragen.

WM-Finale soll trotz Iran-Kriegs in Abu Dhabi stattfinden

Die Formel 1 will ihren Rennkalender nicht erneut wegen des Iran-Kriegs umbauen und bleibt bei ihrem Plan für das Saisonfinale. Geschäftsführer Stefano Domenicali bestätigt in einem Interview dem Sender Sky Italia, dass die Rennen in Katar am 29. November und in Abu Dhabi am 6. Dezember wie geplant stattfinden sollen. Damit ist die Ersatzlösung Imola für den letzten Grand Prix der Saison vorerst vom Tisch.

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Entsprechend stellen sich die Rennställe ein. „Im Moment sind alle Ampeln auf Grün“, sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff am Rande des Grand Prix in Sepang. Es gebe keine Reisewarnungen, die Airlines würden fliegen und die Versicherungen seien auch intakt, betonte er. Wolff wies bei Sky abschließend aber auch darauf hin, dass die Situation sehr volatil ist. Man müsse sie im Auge behalten.

Für die Formel 1 geht es dabei auch um viel Geld. Katar und Abu Dhabi zahlen hohe Prämien, um Teil des Rennkalenders zu sein. Mit Saudi-Arabien fiel bereits ein Grand Prix in der Region aus. Dieser war wie auch der Preis von Bahrain abgesagt worden wegen des Iran-Kriegs. Das Rennen in der Wüste von Sakhir wird allerdings an diesem Wochenende nachgeholt – als Grand Prix von Bahrain im malaysischen Sepang.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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