„Riesenerfolg“: Babler wendet sich via Instagram an SPÖ-Mitglieder

Politik

„Ich melde mich bei euch mit einer wichtigen Nachricht. Bitte schaut das Video bis ganz zum Schluss.“

In einem auf Instagram und Facebook veröffentlichten Video erklärt Andreas Babler den SPÖ-Parteimitgliedern die Ereignisse der vergangenen Tage und betont, „auf Wunsch“ des designierten Vizekanzlers Markus Marterbauer als Minister weitermachen zu wollen. Dass man sich gemeinsam auf eine Vorgangsweise verständigt habe, sieht er als „Riesenerfolg“.

Eine geordnete Übergabe in der Partei habe es seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben, erzählt der scheidende SPÖ-Chef. Freilich ist Babler der Meinung, dass es ohnehin weniger auf die Personen ankomme: „Unsere Vision ist größer als einzelne Personen.“

Auch Zeiler meldet sich via Instagram

Weiter unklar ist, ob Medienmanager Gerhard Zeiler nach dem hinter seinem Rücken vereinbarten Kompromiss weiter Interesse an der Position des Parteivorsitzenden hat. 

Auf seiner neuen Instagram-Seite postete er jedenfalls am Dienstag ein Video, in dem er dafür wirbt ein positives Europa und Österreich zu bauen: „Wir brauchen nicht diese Vergangenheitsphilosophie, diese Vergangenheitsideologie der Rechten, die in Wirklichkeit vieles zerstören wollen, was wir uns aufgebaut haben.“ Zu seiner Zukunft will sich Zeiler noch diese Woche äußern.

Trubel in der SPÖ: FPÖ fordert Handeln Van der Bellens

Die FPÖ will indes, dass sich Bundespräsident Alexander Van der Bellen angesichts der Turbulenzen der SPÖ und deren Auswirkungen auf die Regierungsarbeit einmischt. Die aktuelle Situation, in der sich mittlerweile knapp 100 Regierungsvorhaben in der Koordinierungsschleife stauten, zeige unmissverständlich, dass die Handlungsfähigkeit der Republik nicht mehr gegeben sei, appellierte Generalsekretär Michael Schnedlitz an das Staatsoberhaupt zu handeln.

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Das Projekt der Dreierkonstellation sei faktisch gescheitert und der Bundespräsident müsse nun endlich eingreifen, befand Schnedlitz. Wenn grundverschiedene politische Ausrichtungen künstlich zusammengefügt würden, bleibe die sachliche Arbeit für die Bevölkerung zwangsläufig auf der Strecke.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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