Hoff Thorup über Rapid-Wende: „Ohne arrogant sein zu wollen, aber …“

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Der Rapid-Express rollt weiter. In der ersten halben Stunde gegen Lustenau wurde mit und ohne Ball sogar noch einmal an Tempo zugelegt. Der Aufsteiger war mit den sicheren Kombinationen beim 5:1 des Tabellenführers „komplett überfordert“, wie Lustenau-Kapitän Grabher analysierte: „Das war wie eine Lawine. Dazu die Stimmung im vollen Stadion – das haben viele von uns noch nicht so erlebt.“

Johannes Hoff Thorup, sonst ein stets sehr kritischer Trainer, lobte die Rapidler: „Der Start und wie wir das 1:0 herausgespielt haben, war herausragend.“

Viele Fans fühlen sich gerade an die Jahre 2008 und 2009 erinnert, als unter Trainer Peter Pacult beinahe jedes Heimspiel ein Spektakel wurde und die Rapidler regelmäßig viele Tore erzielen konnten – damals noch im Hanappi-Stadion.

Beim Blick zurück wird Hoff Thorup deutlich. Der Däne hatte nach kurzer Vorbereitung im Winter einen Fehlstart. „Wir sind im Cup ausgeschieden. Mit einer Leistung in Ried, die nicht gut war. Wir haben ein Derby verloren. Und wir hatten für mehrere Spiele keine Fans im Block hinter uns.“

Wie ist diese Wende zu erklären, innerhalb von einem halben Jahr mit einer spektakulären Wende des Spielstils und neun Siegen in zehn Ligaspielen?

Hoff Thorup: „Ohne arrogant sein zu wollen, aber meine Ruhe hat meiner Meinung nach in dieser Phase dem ganzen Verein geholfen.“

Tatsächlich versuchte der 37-Jährige, ohne Aktionismus in die Top-6 zu kommen. Vor dem entscheidenden Spiel gegen Salzburg meinte der Chefcoach zum KURIER: „Es gibt keinen Grund für Pessimismus, wir machen das schon.“

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Es ist sich mit einem glücklichen 1:0 gegen Salzburg tatsächlich knapp ausgegangen. „Dann war für uns intern klar, dass wir ordentlich in den Sommer kommen müssen. Danach ist Zeit für einen Re-Start.“

Über diesen Neubeginn, mit mehr Fitness und Spielfreude, sagt Jannes Horn: „Wir sind extrem hungrig, es macht viel Spaß, jeder läuft für den anderen.“

Der Routinier, der im Finish seine Wade etwas spürte, erklärt: „Früher hätten wir uns nach dem 1:0 etwas zurückgezogen. Jetzt spielen wir bis zum Schluss immer nach vorne. Ich freue mich, dass ich auch öfters in torgefährliche Zonen kommen kann. Aber es ist bei uns wirklich egal, wer die Tore schießt. So spielen wir sie auch heraus.“

Hoff Thorup betont: „Gerade in harten Zeiten kannst du viel lernen. Jetzt wird es wichtig sein, auch weiterhin die tägliche Disziplin zu halten.“

Am Dienstag, 18 Uhr, geht es weiter mit dem Cup-Achtelfinale beim starken Zweitligisten Vienna.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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