Nach Paramount-Übernahme: Gerhard Zeiler verlässt Skydance

Kultur

Gerhard Zeiler, der sich kürzlich als Kandidat für den SPÖ-Parteivorsitz ins Spiel gebracht und damit für große Umwälzungen in der Partei gesorgt hatte, verlässt den US-Medienkonzern Skydance. Zeiler war bei Warner Bros. Discovery für das internationale Geschäft zuständig gewesen. Anfang der Woche hat Paramount die Übernahme von Warner in einem 110-Milliarden-Dollar-Deal abgeschlossen. Das neue Unternehmen firmiert nun unter dem Namen Skydance, an dessen Spitze steht Tech-Milliardär und Trump-Unterstützer David Ellison.

In einem Brief an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kündigte Zeiler nach 15 Jahren sein Ausscheiden aus dem Unternehmen Ende kommender Woche an, wie dwdl.de berichtet. Der 71-jährige Medienmanager bedankt sich in dem Brief u. a. dafür, wie die Belegschaft in schwierigen Zeiten zusammengestanden habe. Er selbst war 2012 zu Warner gekommen (damals noch Time Warner).

Nicht nur für Aktionäre von Warner Bros. Discovery, auch für die Konzernspitze erwies sich der Paramount-Deal lukrativ: Wie US-Branchenmedien unter Berufung auf die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC berichteten, haben die fünf Top-Manager im Zuge der Übernahme durch Aktienverkäufe und Aktienoptionen hohe Erlöse erzielt. Der ehemalige CEO David Zaslav verkaufte Anteile im Wert von mehr als 224 Millionen Dollar, Aktienoptionen brachten ihm weitere 381 Millionen ein. Das ergibt mehr als 600 Millionen Dollar.

Auch seine vier wichtigsten Kollegen an der Spitze von Warner Bros. Discovery haben ihre Anteile verkauft, was ihnen mehr als 500 Millionen Dollar einbrachte. Bei Zeiler sollen es insgesamt rund 90 Millionen Dollar sein. Die genannten Beträge verstehen sich vor Steuern und Abzügen. Die Auszahlung von Aktienoptionen ist an zusätzliche Bestimmungen geknüpft. Mögliche Abfindungen in bar, Transaktionsboni oder andere Vergünstigungen sind darin nicht enthalten.

  Bekommt der Meisterfälscher Beltracchi seine Fälschung zurück?

Insgesamt hatte etwa die Hälfte der Angestellten Anteile an dem Unternehmen. Laut New York Post kamen rund 500 Mitarbeiter auf Unternehmensanteile von jeweils mehr als einer Million.

…read more

Source:: Kurier.at – Kultur

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.