Deutscher Buchpreis: Favoritin siegt, Österreicher geht leer aus

Kultur

Die Favoritin Shida Bazyar ist für ihr Buch „Die Lücken“ am Montagabend im Frankfurter Römer mit dem Deutschen Buchpreis 2026 ausgezeichnet worden. Die 1988 in Rheinland-Pfalz geborene Autorin spürt in ihrem Buch an einem fiktiven Ort im Hunsrück 90 Jahren deutscher Geschichte nach.

Einziger Österreicher auf der sechs Titel umfassenden Shortlist war der 1994 geborene Wiener Elias Hirschl mit seinem das Verhältnis von Welt und Sprache grundlegend hinterfragenden Roman „Schleifen“. Weiters im Finale mit dabei waren Franziska Gänsler („Orca“), Valeria Gordeev („Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle“), Peggy Mädler („Selbstregulierung des Herzens“) und Dana Vowinckel („Anton und Alma“).

Deutscher Buchpreis mit 25.000 Euro dotiert

Auf der Suche nach dem besten deutschsprachigen Roman des Jahres hatte eine siebenköpfige Jury 205 Titel gesichtet, die zwischen Herbst 2025 und Anfang September 2026 erschienen sind. Die Siegerin erhält 25.000 Euro, die übrigen Autoren der Shortlist jeweils 2.500 Euro.

Die Preisvergabe fand traditionell am Vorabend der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse statt. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an Dorothee Elmiger für ihr Buch „Die Holländerinnen“. Elias Hirschl hat noch eine weitere Chance auf eine große Auszeichnung, nämlich auf den Österreichischen Buchpreis. Am 14. Oktober wird die zehn Titel umfassende Longlist auf die fünf Bücher der Shortlist verkürzt, die Siegerkür findet dann am 23. November statt.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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