
Francesco Cobolli (als Nummer 5 gesetzt) und Taylor Fritz (Nr. 9) waren bis zum Wochenende die einzigen Spieler in den Top-10 der Setzliste bei den US Open, auf die der als Nummer eins gesetzte Deutsche Alexander Zverev auf dem Weg ins Finale treffen könnte.
Doch auch diese beiden vermeintlichen Mitfavoriten haben sich bereits verabschiedet. Während Zverev gegen Alejandro Tabilo aus Chile mit 6:2, 7:6 (2), 6:2 siegte, verlor Cobolli gegen den Belgier Alexander Blockx in vier Sätzen, Taylor Fritz, der gut ins Turnier gestartet war, musste sich Misolic-Bezwinger Francisco Cerundolo geschlagen geben.
Weil zuvor schon der als Nummer drei gesetzte Felix Auger-Aliassime früh gescheitert war, verbleibt US-Talent Learner Tien als Nummer 14 als der am höchsten gereihte Gegner in der Rasterhälfte von Alexander Zverev. Im Achtelfinale trifft der French-Open-Champion auf den als Nummer 21 gesetzten Italiener Luciano Darderi.
Ein Blick ins Archiv zeigt, dass Finalisten immer wieder bis ins Finale gekommen waren, ohne die hohen Hürden genommen zu haben. Sogar Zverev selbst gelang dies bei seinem Sieg heuer in Paris. Selbst sein Finalgegner Cobolli war damals nur als Nummer 10 gesetzt, in der Weltrangliste war der Italiener vor dem Turnier nur auf Rang 14.
Paris 2022
Ein Sonderfall in der Statistik war 2022. Beide Paris-Finalisten Carlos Alcaraz und Casper Ruud kamen ins Endspiel, ohne einen Spieler geschlagen zu haben, der in den Top-10 gesetzt war. Der von Alcaraz im Viertelfinale besiegte Jannik Sinner war damals nur auf Platz 11.
Diese statistischen Sonderfälle kamen zuletzt auch bei den Frauen vor: Mirra Andrejewa gewann heuer die French Open, ohne eine Spielerin in den Top-10 besiegt zu haben. Marta Kostyuk (15.) war im Semifinale die am besten gesetzte Gegnerin der Russin.
Source:: Kurier.at – Sport



