Gros führt Hitze auf Klimawandel zurück

Politik

Tropennächte, Wasserknappheit oder geringere Ernten ob Temperaturen jenseits der 35 Grad Celsius wie im Juni: 33 Prozent halten laut einer OGM-Umfrage für den KURIER (1.006 Wahlberechtigte/Schwankungsbreite +/– 3,1 %) Klimaveränderungen für Ereignisse, die im langjährigen Schnitt liegen. 62 % führen oben Genanntes auf den Klimawandel zurück.

Während aktuell Wähler der Koalitionsparteien ÖVP, SPÖ und Neos sowie allen voran der Grünen die Meinung vertreten, Hitzewellen seien den Klimaveränderungen geschuldet, zeigt sich bei der FPÖ-Wählerschaft ein gegensätzliches Bild. 29 % der FPÖ-Wähler halten Hitzetage für ein Resultat des Klimawandels – 68 % gehen von Ereignissen aus, die im langjährigen Durchschnitt liegen.

Danach gefragt, ob die Warnungen vor den Folgen des Klimawandels gerechtfertigt oder aber übertrieben sind, erachten 64 % diese als legitim – 32 % halten sie indes für übertrieben. Im Jahr 2015 hielten 66 % Warnungen für gerechtfertigt, 2007 waren es 69 %. „Auch wenn die politische Bedeutung des Klimathemas über die Jahre starken Schwankungen unterliegt, besteht ein mehrheitliches Bewusstsein, dass die Warnungen vor den Folgen des Klimawandels gerechtfertigt sind“, sagt Johannes Klotz, Data Scientist beim Meinungsforschungsinstitut OGM.

Die Umsetzung konsequenter Klimaschutzmaßnahmen scheitere also nicht am fehlenden Bewusstsein, so Klotz, „sondern vielmehr an der mangelnden internationalen Kooperation, den Interessen starker Industrien und der mangelnden Bereitschaft der Konsumenten zu echten Einschränkungen bis hin zu Verzicht“.

Auch bei dieser Fragestellung sind Anhänger der FPÖ gänzlich anderer Meinung als andere Parteigänger. 24 % halten Warnungen für gerechtfertigt, 73 % für übertrieben. Bei der ÖVP-Wählerschaft ist das Votum nahezu umgekehrt. Ganz anders das Votum bei Grün- und Neos-Wählern: Sie halten die Warnungen zu 99 % respektive zu 95 % für gerechtfertigt. Bei der SPÖ-Wählerschaft sind es 86 %.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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