Spektakel am Tivoli: 2.000 Auswärtsfans beim Freundschaftsspiel

Sport

Samstag Nachmittag hatten plötzlich die Fußballanhänger Vorrang auf den Straßen in der Innsbrucker Innenstadt. Beim Fanmarsch zogen über 1.000 Anhänger von Chemie Leipzig lautstark und farbenfroh durch die Stadt in Richtung Tivolistadion.

Sie alle hatten die Reise nach Innsbruck auf sich genommen für ein Testspiel gegen den Zweitliga-Aufsteiger Wacker Innsbruck. Am Ende werden es wohl 2.000 Chemie-Fans gewesen sein beim 1:0-Testspielsieg des FC Wacker.

Die Chemie stimmt zwischen dem FC Wacker und dem Viertligisten Chemie Leipzig. Die beiden Traditionsvereine verbindet eine Fanfreundschaft, vor drei Jahren hatten sich die Klubs bereits im legendären Alfred-Kunze-Sportpark in Leipzig für ein Testmatch getroffen. Das Stadion war damals ausverkauft, 1.000 Wacker-Fans hatten die Reise auf sich genommen.

Rein sportlich ist die Geschichte dieses Testspiels schnell erklärt. Der Zweitligaaufsteiger FC Wacker plagte sich eine Woche vor dem ÖFB-Cup-Match gegen den Stadtrivalen Reichenau.

Der Siegestreffer fiel erst mit der allerletzten Aktion. Die war freilich sehenswert: Kapitän Rami Tekir ließ mit zwei eleganten Haken die halbe Chemie-Defensive aussteigen und traf zum 1:0.

Der FC Wacker hatte in diesem Testspiel auch einen Ausfall zu beklagen. Torhüter Juri Kirchmayr musste bei seinem Debüt im Wacker-Trikot verletzt vom Feld.

Der U-21-Teamgoalie, der auf Leihbasis vom GAK geholt wurde, stieß in der zweiten Halbzeit bei einer Rettungsaktion mit seinem Gegenspieler zusammen und konnte nicht mehr weitermachen.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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