Rapid nach dem 2:0 im Derby: „Eine unserer schlechteren Leistungen“

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Im vierten Versuch hat Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup sein erstes Derby gewonnen. Noch dazu ist mit der Austria auch der letzte davor noch nicht besiegte Konkurrent bezwungen.

„Das bedeutet mir sehr viel. Es ist ein spezieller Klub. Ich bin froh, dass ich da sein darf. Wir widmen den Sieg unseren Fans. Sie konnten nicht dabei sein, wir haben ihnen etwas zurückgegeben für die Unterstützung seit Saisonbeginn“, sagt der Däne nach dem 2:0 Richtung Anhang, der die Sieger in Hütteldorf zum Feiern erwartete.

„Es war ein Sieg mit einer unserer schlechteren Leistungen“, zeigt sich Jannes Horn selbstkritisch. Der Routinier weiß: „Eine gute Mannschaft zeichnet aus, dass sie in so einer Phase ohne Gegentor in die Pause kommt.“

Und dann war Rapid wieder da, oder wie Ercan Kara meint: „Ein Derby spielt man nicht, ein Derby gewinnt man.“

„Damals nicht gewonnen“

Niki Hedl betont den Unterschied zur Vergangenheit: „Wenn ich an die letzte Saison denke: Damals hätten wir das sicher nicht gewonnen.“

Hoff Thorup analysiert, warum nach zwei Großchancen das Momentum verloren gegangen ist: „Wir waren nicht gut genug am Ball. Die Austria war noch intensiver und mehr im Mann-gegen-Mann als erwartet. Knapp vor dem Elfmeter sind wir wieder in die Spur gekommen.“

Bei der Austria sah man wieder einmal enttäuschte Gesichter. „Eine schmerzhafte und unverdiente Niederlage“, gab Tormann Samuel Sahin-Radlinger zu Protokoll. „Ich hatte das Gefühl, dass wir heute gewinnen. Es ist sehr bitter, dass wir wieder zwei solche Tore bekommen. Wenn man hinten drinnen hängt, bekommt man solche Tore.“

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Sechster Elfmeter

Die Veilchen bekamen in dieser Saison schon den sechsten Elfmeter gegen sich gepfiffen. „Das ist sicher ein Rekord“, flüchtete sich Sahin-Radlinger in Galgenhumor. Auf die Leistung könne man jedenfalls aufbauen.

„Und dann schaut hoffentlich auch irgendwann der Fußball-Gott auf uns herab“, wandte sich Kapitän Manfred Fischer an eine höhere Macht. „Aber wenn wir so spielen, mache ich mir keine Sorgen, dass wir gemeinsam da unten rauskommen.“

Trainer Max Uhlig sprach nach seinem Derby-Debüt von gemischten Gefühlen: „Die Leistung war absolut in Ordnung, aber eine Niederlage ist immer schlecht. Bitter, speziell, weil wir sehr gut im Spiel waren.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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