So will Max Uhlig die Austria aus der Krise führen

Sport

„Er ist kein Zauberer, der nur mit den Fingern schnipsen muss. Aber ich bin überzeugt, dass er der Richtige in dieser Phase ist.“ Mit diesen Worten präsentierte Sportvorstand Tomas Zorn jenen Mann, der mit der Austria die Wende schaffen soll. Max Uhlig ist der neue Trainer, seine erste Bewährungsprobe steigt bereits am Dienstag im Cup-Achtelfinale gegen Hartberg (18 Uhr/live ORF 1).

Große Herausforderung

Am Freitag saß Uhlig noch bei den Young Violets auf der Bank, durfte sich über ein 1:0 gegen Sturm II, den sechsten Sieg im zehnten Spiel und Tabellenplatz drei freuen. Am Samstag kam dann der Anruf, am Sonntag leitete er bereits sein erstes Training bei den Profis. „Ich habe nicht erwartet, dass es so schnell geht. Für mich war aber schnell klar, dass ich das gerne mache – auch wenn die Situation sehr herausfordernd ist“, erklärte der 33-Jährige, der auch nicht vergaß, sich bei Vorgänger Stephan Helm zu bedanken.

Dass die Situation herausfordernd ist, könnte man leicht untertrieben nennen. Mit sieben Punkten liegen die Veilchen auf Rang elf in der Tabelle, das Restprogramm hat es in sich. Nach dem Cup kommt das Derby gegen Leader Rapid. Mit Salzburg, Sturm und LASK warten auch noch die anderen drei Teams aus den Top 4. „Wenn ich mir eine Situation wünschen hätte können, wäre es anders gewesen“, gibt Uhlig zu. „Aber ich sehe es als Chance.“

Keine Experimente

Nach nur zwei Trainings mit der Mannschaft wird es am Dienstag schon ernst. Wie konnte er auf die niedergeschlagene Truppe da überhaupt einwirken? „Ich habe einen Zugang zur Mannschaft gesucht, viele Gespräche geführt und will ihr einen klaren Plan mitgeben.“ Und was darf man erwarten? „Es wird nicht gleich eine 180-Grad-Drehung geben. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich für einen offensiv ausgerichteten zielstrebigen Fußball stehe.“ Aber wie bald kann man den auch bei der Austria sehen? „Das trau ich mich selbst noch nicht sagen.“

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Viele der Spieler kennt Uhlig aus seiner Zeit in der Akademie und den Young Violets. Das erste Treffen mit dem Team sei positiv gewesen. „Ich hab eine sehr gute Energie gespürt.“ Was er seinen Spielern sagen kann: „Keiner bekommt Spielzeit geschenkt.“ Große Experimente werde es in der kurzen Zeit keine geben.

Neue Impulse will er setzen, mit den Fans im Rücken einen guten Start hinlegen. Die anvisierten Top 6 in der Tabelle sind in weiter Ferne. Geht sich da noch was aus? „Ich will das Maximum rausholen, aus dem, was da ist. Und ich glaube, dass das einiges ist, sicher mehr, als bisher gezeigt.“

Wenn er die Austria noch in die Top 6 führen sollte, könnte Uhlig in Favoriten aber tatsächlich als Zauberer in die Geschichte eingehen.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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