
Drei Spieler, die schon die Nummer eins der Welt waren bzw. werden, schlugen am Freitag in der Wiener Stadthalle auf. Und zwei von ihnen werden im Halbfinale aufeinandertreffen.
Carlos Alcaraz setzte in Wien seinen Siegeszug fort. Der Spanier, der bisher insgesamt 66 Wochen an der Spitze des ATP-Rankings stand und sieben Grand-Slam-Turniere gewann, schlug den US-Amerikaner Tommy Paul relativ klar 6:4 und 7:6(2). „Ich musste in den entscheidenden Situationen ruhig bleiben, so habe ich es geschafft“, sagt der 23-Jährige. Halbfinalgegner ist am Samstag der Wien-Sieger von 2022.
Klare Sache
Daniil Medwedew (16 Wochen auf Platz 1, ein Grand-Slam-Sieg) schlug den französischen Überraschungsmann Adrian Mannarino in 96 Minuten mit 6:2 und 6:3. Der 38-Jährige, älteste Teilnehmer bei den Erste Bank Open im Einzel, hatte es über die Qualifikation in den Hauptbewerb geschafft und dort unter anderem den 17 Jahre jüngeren Tschechen Jakub Mensik bezwungen.
„Es ging darum, wer den anderen zuerst in eine ungünstige Position bringt. Darin war ich besser, daher habe ich es verdient, glaube ich. Ich hatte bei seinem Service mehr Antworten“, sagt Medwedew. Der Russe qualifizierte sich mit diesem Sieg fix für die ATP-Finals in Turin (ab 15. November). Zum Duell mit Medwedew sagt Alcaraz: „Es wird keine einfache Partie, Daniil ist derzeit mit sehr viel Selbstvertrauen ausgestattet.“ Damit meint Alcaraz vor allem den Turniersieg in Almaty den Medwedew, im Gepäck hatte. Im direkten Vergleich hat Alcaraz mit 6:3-Siegen die Nase vorne.
Am Abend konnte sich auch Alexander Zverev für die Vorschlussrunde qualifizieren, der Deutsche, der ab Montag die neue Nummer eins wird, traf in der Neuauflage des Wimbledon-Halbfinales auf den Briten Arthur Fery. Dieser hatte im Achtelfinale den Italiener Lorenzo Musetti in drei Sätzen besiegt.
Source:: Kurier.at – Sport



