
Carlos Alcaraz baut seinen Status als Topfavorit bei den US Open weiter aus. Gegen Publikumsliebling Tommy Paul ließ der Titelverteidiger nichts anbrennen und setzte sich in drei Sätzen durch, 6:4, 6:3, 6:4. Es war die bislang rundeste Leistung des Spaniers im Turnier.
Von der monatelangen Verletzungspause, aus der er erst kurz vor dem Grand Slam zurückgekehrt war, ist beim Spanier wenig zu merken. Im On-Court-Interview zeigte sich Alcaraz zufrieden mit seiner Leistung und auf die Frage nach seiner alten Stärke antwortete er knapp: „Ich denke schon.“
Auffällig war neben dem Spiel auch die Optik: Alcaraz trat erstmals in einem blassgrauen Shirt an. An seiner Dominanz änderte das nichts, Paul kam über weite Strecken kaum ins Match.
Schwerer könnte es im Viertelfinale werden. Dort wartet der Sieger aus dem Duell zwischen US-Hoffnung Ben Shelton und dem zuletzt wiedererstarkten Stefanos Tsitsipas, zweifacher Grand-Slam-Finalist. Shelton reist mit dem Masters-Titel von Montréal im Gepäck an.
Zum Vergleich: Während Alcaraz bislang nur einen Satz abgab, musste sich Titelrivale Alexander Zverev, die Nummer eins der Setzliste, gleich zweimal über fünf Sätze retten – erst in Runde drei, gegen Alejandro Tabilo, gelang ihm ein glatter Sieg. Zverev selbst zeigte sich vor der Partie beeindruckt davon, wie schnell Alcaraz nach der rund viereinhalbmonatigen Pause wieder in Form gekommen ist.
Source:: Kurier.at – Sport



