Millionenpleite eines Seniorenheim-Betreibers mit 311 Mitarbeitern

Wirtschaft

Das Unternehmen betreibt acht Seniorenkompetenzzentren (SKZ) mit 464 Betten und beschäftigt 311 Mitarbeiter.

Die ASB Graz gemeinnützige Rettung und Soziale Dienste GmbH hat laut AKV Insolvenz angemeldet. Sie betreibt acht Seniorenkompetenzzentren (SKZ) mit 464 Betten und beschäftigt 311 Mitarbeiter. Ebenso ist die Antragstellerin im Rettungs-und Krankentransportdienst tätig.Im Jahr 2020 wurden 26.575 Hilfseinsätze gefahren.

„In der Vergangenheit gestaltete es sich aufgrund des Umstandes, dass die Antragstellerin bis dato vom Land Steiermark nicht als Rettungsdienst im Sinne des Steiermärkischen Rettungs-gesetztes anerkannt wurde, derart, dass der Teilbetrieb Rettungsdienst nur durch Quersubven-tionierungaus dem Betrieb der Pflegeeinrichtungen aufrechterhalten werden konnte. In den letzten Jahren war der Rettungsdienst leider defizitär, diese Verluste konnten jedoch noch mit den Gewinnen aus dem Betrieb der SKZ abgefedert werden“, heißt es im Insolvenzantrag. „Die Muttergesellschaft lukriert in diesem Zusammenhang Spenden, die an die Antragstellerin für den Betrieb des Rettungsdiens-tes weitergegeben wurden. Aufgrund von Patronatserklärungen an den Vermieter von fünf SKZ ist nicht auszuschließen, dass die Muttergesellschaft in den nächsten Wochen ebenfalls Insolvenz anmelden muss. Da dies jedoch in der Muttergesellschaft –soweit bis dato überblickbar –die einzige Verbindlichkeit ist, scheint eine außergerichtliche Sanierung noch möglich und laufen diesbezüglich bereits Verhandlungen mit dem Vermieter.“

2019 konnten zwar mehr als 18 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet werden, dennoch weist die Bilanz schon einen Verlust in Höhe von 70.000 Euro aus. „Die Covid-19 Pandemie hat die Antragstellerin nicht nur menschlich und organisatorisch, sondern vor allem finanziell unglaublich gefordert. Nach anfänglich neun Monaten ohne Infektion in den betriebenen Pflegeeinrichtungen waren ab Herbst 2020 mehrere Pflegeeinrichtungen von der Pandemie betroffen. Mit dem Anstieg der Betreuungserfordernisse sind auch die

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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