
Das war kein Matchauftakt nach Maß für Alexander Zverev ins Finale von Madrid. Die Nummer 3 der Welt konnte gegen die Nummer 1, Jannik Sinner, am Sonntagnachmittag erst nach einem 0:5 im ersten Satz das erste Game gewinnen. Nur fünf Punkte waren ihm bis zum 1:5 gelungen. Dann – nach rund 20 Minuten – war der Deutsche endlich einigermaßen im Spiel. Doch der erste Satz war längst gelaufen am Sand des Manolo Santana Stadions der spanischen Hauptstadt.
Doch im zweiten Satz ging es in der Tonart weiter. Alexander Zverev konnte sich der Demontage nicht erwehren. 6:1 und 6:2 ging das Endspiel am Schluss aus. Und Jannik Sinner wirkte nicht einmal erschöpft.
„Ich habe sehr gut gestartet. Er hat nicht sein bestes Tennis gespielt“, sagte er über Zverev.
13 Mal waren die beiden vorher auf der ATP-Tour aufeinander getroffen, immerhin viermal konnte Zverev gewinnen, allerdings noch nie in einem Finale. Und außerdem seit 2023 (US Open) nicht mehr.
Jannik Sinner ist der erste Tennisspieler der Geschichte, der fünf Masters-Turniere in Serie gewinnen konnte. „Dahinter steckt viel Arbeit, Dedication und Opfer. Es bedeutet mir sehr viel.“ Nur Rom fehlt ihm noch. „Ich glaube weiter an mich. Auch wenn ich weiß, dass irgendwann mal ein Tief kommen wird.“
Safiullin siegt in OÖ
Der Halbfinal-Bezwinger von Lukas Neumayer, Roman Safiullin, hat sich am Sonntag beim ATP-100-Turnier in Mauthausen den Titel geholt. Der Russe gewann gegen den Portguiesen Jaime Faria mit 4:6, 6:4, 7:6.
Source:: Kurier.at – Sport



