
Lionel Messi hat es schon wieder getan. Der Superstar verbessert bei der WM laufend diverse (teils eigene) Rekorde.
Beim 3:1 gegen Jordanien hat Argentinien mit einer B-Elf begonnen. Für die letzten 30 Spielminuten kam der 39-Jährige aufs Feld. Die Rückkehr zur Jokerrolle wie vor 20 Jahren (!) war mit Teamchef Scaloni abgesprochen: „Zur Schonung.“
Die nächste Bestmarke
Mit einem Freistoßtreffer, vorbei an seinen neben der Mauer postierten Mitspielern, traf Messi nach 80 Minuten zum Endstand. Es war nicht nur das 19. WM-Tor des Zauberers (Rekord), sondern auch im siebenten Spiel in Folge ein Torerfolg – wieder eine Bestmarke in der WM-Historie.
Der Franzose Fontaine (1958) sowie der Brasilianer Jairzinho (1970) hatten in jeweils sechs Spielen in Folge getroffen.
Was Messi ebenfalls so außergewöhnlich macht, ist seine Effizienz. Nach der Vorrunde hat sein ewiger Rivale Ronaldo einen xG-Wert (also statistisch wahrscheinliche Treffer) von 2,27. Herausgekommen sind beim Portugiesen tatsächlich zwei Treffer, gegen Usbekistan.
Messi hält bei großartigen sechs Treffern aus einem xG-Wert von 2,91. Also: aus Chancen für rund drei Tore hat der Linksfuß das Doppelte herausgeholt.
Das unglaublichste Detail dabei: Seine größte Torchance hat der Weltmeister sogar vergeben. Das war der neben Österreichs Tor geschossene Elfmeter beim 2:0.
Ein Penalty markiert bei einem xG-Wert von 0,79, weil von 100 Strafstößen weltweit im Schnitt 79 verwertet werden.
Source:: Kurier.at – Sport



