
Nach erneuten Gesprächen des Vermittlers Pakistan im Iran zeigt sich Islamabad zuversichtlich.
Man habe „sehr positive und produktive Gespräche“ mit Irans Präsident Massud Peseschkian geführt, schrieb der pakistanische Innenminister Mohsin Naqvi nach einem Besuch in Teheran auf der Plattform X.
Wiederherstellung des Rahmenabkommens
Im Mittelpunkt der Gespräche standen der Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie die notwendigen Schritte beider Seiten zur Wiederherstellung des Rahmenabkommens und damit zur umfassenden Beilegung des Konflikts, wie Naqvi weiter schrieb.
Es seien bedeutende Fortschritte erzielt worden, hieß es. Weitere Details wurden nicht genannt.
Die pakistanische Delegation unter Leitung des Armeechefs Asim Munir habe sich zudem mit Mohsen Resai, dem neu eingesetzten Chef des nationalen Sicherheitsrats, Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghtschi getroffen, hieß es in einer separaten Mitteilung des pakistanischen Militärs.
Die USA und der Iran hatten Mitte Juni ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Konflikts geschlossen. Die Vereinbarung sollte eine Waffenruhe, eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus und über Verhandlungen binnen 60 Tagen eine langfristige Friedenslösung bringen. Beide Seiten warfen sich Verstöße gegen das Abkommen vor, immer wieder kam es auch zu militärischen Zusammenstößen.
Pakistan versucht, die Konfliktparteien zur Wiederbelebung des Rahmenabkommens zu bringen.
Source:: Kurier.at – Politik



