Rapid gegen die Hearts: Sieben Brennpunkte für sieben Millionen

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Auf Rapid wartet das erste Spiel des Jahres: Zur ungewohnten Ankick-Zeit 18.45 Uhr (ORF 1 live) beginnt die europäische Nacht gegen Heart of Midlothian.

Nach dem 2:2 in Edinburgh wollen die Hütteldorfer mit einem Sieg im Play-off-Rückspiel in die Ligaphase der Conference League einziehen. Das würde mit UEFA-Geldern, Ticketeinnahmen und sonstigen Prämien rund sieben Millionen Euro brutto bringen.

Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup ist optimistisch: „Wir können die Hearts dominieren.“

Die Bilanz

Seit der Europacup-Reform 2009 mit dem Start von Gruppen- bzw. Ligaphasen in allen Bewerben hat Rapid bereits 27 Alles-oder-nichts-Duelle bestritten. Also Partien, die Millionen bringen (zuletzt Györ) oder das sofortige Aus.

Die bemerkenswerte Bilanz von Aston Villa bis Dundee: Stolze 24-mal wurde nach dem Rückspiel gefeiert. Das K. o. kam lediglich gegen Helsinki (2013), Vaduz (’22) und Fiorentina (’23) im Play-off.

Der Kader

Bislang zahlt sich die Rotation und das Belastungsmanagement aus: Bis auf den angeschlagenen Auer und Schöller, der nach den Muskelschmerzen das Reha-Training aufgenommen hat, gibt es seit Saisonstart keine weiteren Verletzten.

„Es schaut gut aus. Und es kommen einige rekonvaleszente Spieler zurück“, sagt Hoff Thorup mit Blick auf eine nach zwei freien Tagen frische Mannschaft.

Es könnte wieder die Startelf wie gegen den GAK und vom Hinspiel einlaufen.

Das Stadion

23.000 Tickets sind verkauft, das Stadion wird voll sein – und laut. „Während es in Edinburgh sehr laut und leise sein konnte, gibt es in Hütteldorf 90 Minuten vollen Support von unseren Fans. Wir nutzen das, auch in Phasen des Spiels, in denen wir leiden müssen“, sieht Hoff Thorup einen Vorteil.

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Der Goalgetter

Tonni Adamsen hat als erster Rapidler vier Tore im Allianz Stadion erzielt, beim 8:0 gegen den GAK. Für Silkeborg gelangen dem 31-Jährigen in 15 Europacuppartien starke zehn Treffer. Es wäre also keine Überraschung, wenn der Däne erstmals international für die Grünen trifft.

„Viel wichtiger ist der Mannschaftserfolg gegen ein Team mit sehr viel Energie“, sagt der Routinier, der versucht, abseits des Feldes Jüngeren die Nervosität zu nehmen.

„Natürlich werden auch die Nerven eine Rolle spielen“, erwartet Hoff Thorup.

Die Standardsituationen

Mit der abgespielten Corner-Variante zum 1:0 durch Raux-Yao haben die Rapidler bei den Hearts überrascht. Dass die Standardsituationen wieder von großer Bedeutung sein werden, zeigt die Matchvorbereitung. „Wir hatten erstmals diese Saison keine englische Woche und einen Teil der freien Zeit genutzt, um noch einmal extra Standardsituationen zu trainieren“, verrät Hoff Thorup.

Es sind auch bislang nicht gezeigte Varianten in petto.

Das Elfmeterschießen

In Dundee gab es das erste Elfmeterschießen im Europacup für Rapid überhaupt. Trainer Hoff Thorup bemerkte, dass alle fünf Schützen noch beim Verein sind. Kara, Raux-Yao und Bolla (nicht Mbuyi und Radulovic) könnten wieder antreten.

Der Coach forderte seine Spieler diese Woche auf: „Wenn ihr auf die Liste für ein mögliches Elfmeterschießen wollt, trainiert individuell und legt euch nach dem Training paar Mal den Ball auf.“

Die Transfers

Sollte die Ligaphase verpasst werden, folgen einige Abgänge. Ursprünglich war vorgesehen, dass auch nach einem Aufstieg ein lukrativer Abgang ausverhandelt wird – weil der Kader weiter zu teuer ist.

Mittlerweile hofft Hoff Thorup aber darauf, für die Ligaphase alle Stammkräfte zu halten.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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