US Open: Ein Abwesender, ein Rückkehrer und sechs Österreicher

Sport

Mit der ersten Runde bei Frauen und Herren startet am Sonntag der Hauptbewerb der US Open. Der Champion von 2021, Daniil Medwedew, trifft zum Auftakt auf den Franzosen Hugo Gaston, bei den Frauen startet mit Elina Svitolina (gegen Solana Sierra) eine einzige Top-10-Spielerin bereits am Sonntag.

Was man vor dem letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres wissen muss.

Welche Österreicher sind am Start?
Lilli Tagger (gegen die Deutsche Tamara Korpatsch), Anastasia Potapowa (gegen die Tschechin Valentová), Sinja Kraus (gegen die Tschechin Karolina Muchova) und Julia Grabher (gegen die Rumänin Sorana Cîrstea) starten erst ab Montag ins Turnier. Bei den Herren spielt Jurij Rodionov (gegen den Franzosen Giovanni Mpetshi Perricard) und Filip Misolic (gegen den Argentinier Francisco Cerundolo) ebenfalls erst ab Montag.

Was erwartet sich ÖTV-Frauenbeauftragte Marion Maruska?
„Bei Anastasia Potapowa hat man am Jahresanfang gesehen, dass sie auf Hartplatz gut spielen kann, hat Sabalenka ein tolles Spiel geboten. Zuletzt hatte sie immer wieder Verletzungen. Wenn sie fit ist, traue ich ihr das Achtel- oder sogar das Viertelfinale zu. Lilli Tagger ist eine tolle Spielerin, der noch ein bisserl die Konstanz fehlt. Gegen Korpatsch hat sie schon gewonnen, diese Hürde sollte sie nehmen. Sinja Kraus steht mit Muchova eine sehr erfahrene Spielerin gegenüber, die auch sehr variabel spielt. Julia Grabher hat mit Cirstea eine wirklich starke Gegnerin, aber vielleicht schlägt sie die Rumänin bei deren letzten Grand-Slam-Turnier.“

Wie heißen die großen Favoriten bei Frauen und Männern?
Es ist 2026 so spannend wie seit Jahren nicht mehr. Jannik Sinner musste verletzt absagen. Alex Antonitsch erwartet: „Zverev ist als Nummer 1 gesetzt und auch von der Auslosung am ehesten zu favorisieren. Djokovic hat eine gute Auslosung. Auf der Liste habe ich auch Ben Shelton weit oben. Bei den Frauen ist das Feld ebenfalls ausgeglichen, Vorjahressiegerin Aryna Sabalenka ist aber in der Favoritenrolle.“

  Video: Sprinter Andreas Berger ist Weltmeister - in der Klasse Ü65

Wie stehen die Chancen für Titelverteidiger Carlos Alcaraz, der wegen einer Handgelenksverletzung vier Monate pausieren musste?
Günter Bresnik, Österreichs Toptrainer und neuerdings Sky-Experte, glaubt: „Alcaraz schafft es ins Viertelfinale, weil er ein Topspieler ist. Titelchance gebe ich ihm wenig bis keine. Er hat dort keine Trainingssätze gewonnen, und er hat, auch wenn es nur im Mixed war, schlecht serviert. Für so einen jungen Spieler ist so eine lange Pause schwer wegzudenken.“

Um wie viel Geld geht es in Flushing Meadows?
Heuer geht es um 108 Millionen Dollar, die Sieger bei Frauen und Männern kassieren je 5,5 Millionen Dollar (4,75 Millionen Euro). Sogar eine Niederlage in der ersten Runde bringt noch 140.000 Dollar (121.000 Euro).

Wo sind die US Open im Fernsehen zu sehen?
Puls4/Joyn überträgt bis zum Viertelfinale täglich zwei Spiele im FreeTV. Sky überträgt auch die besten Spiele in Konferenz.

Warum kritisiert Paris-Sieger Alexander Zverev die Bälle?
Seit Jahren gibt es Klagen der Profis über die Bälle, die aus ihrer Sicht langsamer geworden sind. Mehrfach forderten Topspieler einheitliche Bälle auf der gesamten Tour. In der Wahl der Ballmarke sind die Organisatoren der Turniere derzeit frei. „Die Bälle sind einfach ein bisschen toter geworden, man muss mehr auf den Ball draufhacken, damit der Ball irgendwo hingeht“, sagte der French-Open-Sieger. „Dadurch kommen die ganzen Handgelenks-, Ellenbogenverletzungen und Armprobleme.“

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.