Davis Cup im Prater: „Dann erleben wir ein echtes Tennis-Fest“

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Ab heute, Dienstag, wird es ernst auf dem WAC-Platz in der Wiener Rustenschacherallee. Es beginnt der Aufbau des Stadions, in dem am 18. und 19. September das „KURIER Austria Davis Cup Team“ wieder für eine Überraschung sorgen will. Gegner Belgien ist aufgrund der Platzierungen der Spieler in der Favoritenrolle, doch Österreich setzt auf den Heimvorteil.

„Wir werden alles versuchen“, sagt Teamkapitän Jürgen Melzer mit einem Grinsen. Vor allem aber hofft er auf Davis-Cup-Stimmung. „Wenn das Stadion voll wird, dann werden wir ein echtes Tennis-Fest erleben.“ ÖTV-Präsident Richard Grasl betont die Bedeutung des Events: „Wir wollten den Davis Cup nach 18 Jahren unbedingt wieder nach Wien bringen. Es hätte keinen besseren Platz dafür geben können.“

Das Stadion soll am 9. September stehen und 5.000 Zuschauern Platz bieten (Tickets gibt es noch in allen Kategorien). Zuallererst wurde aber die Spielfläche errichtet. Auf der Wiese des alten WAC-Stadions, in dem 1902 Österreich das erste Fußball-Länderspiel (gegen Ungarn) absolvierte, liegen jetzt 300 Tonnen Schotter, darüber fünf Zentimeter Kalkstein und vier Millimeter gewalzter Sand. Vor den ersten Trainings kommt noch weiterer Sand auf den Platz. Das ist genau die gleiche Bauweise wie auf den Courts bei den French Open in Paris. Die Feinabstimmung wird mit den Spielern und Kapitän Melzer in der Trainingswoche gemacht. „Es wird aber eher langsam werden“, sagt Melzer vor dem Duell mit den Hardcourt-Spezialisten von Belgien.

Nach dem 3:2-Sieg in Japan fehlt Österreich nur noch ein Sieg, um wie im Vorjahr ins Finalturnier der besten acht Nationen einzuziehen. Doch Melzer weiß: „Belgien ist ein extrem harter Gegner. Wie vergangenes Jahr Ungarn.“ Da setzte sich sein Team als Außenseiter klar durch.

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Starke Belgier

Die Belgier haben mit Alexander Blockx (ATP 33), Zizou Bergs (37) und Raphael Collignon (41) drei Spieler, die alle klar besser platziert sind als die Österreicher. Melzer nominierte vorerst nur Jurij Rodionov (146), Joel Schwärzler (174), Lukas Neumayer (177) und Doppelspezialist Lucas Miedler (ATP-Doppel 26).

Ein Platz ist also noch frei. Da will Melzer die US Open abwarten und hat mit Winston-Salem-Turniersieger Neil Oberleitner eine weitere Doppel-Option.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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